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Achtung: Änderungen bei der Ausrüstung

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Achtung: Änderungen bei der Ausrüstung

Ab 2018 gelten neue Bestimmung bei der Ausrüstung von Pferd und Reiter. Diese sind dem Pferdesportverband Mecklenburg-Vorpommern bekannt und verfügbar. Der Geschäftsführer des Verbands, Hans-.Joachim Begall, hat dazu Anmerkungen gemacht. Wer es ganz genau wissen möchte und auch sollte, findet den neuen Ausrüstungskatalog übrigens hier: https://www.pferd-aktuell.de/ausruestung/zugelassene-ausruestung Es geht um nichts weniger, als die Frage, ob man beim Turnierstart durch Unwissenheit auffällt oder „up-to-date“ ist. Je eher man sich im Training und mit Blick auf künftige Starts mit den Ausrüstungsbestimmungen beschäftigt, desto unkomplizierter wird der Übergang.

Ab Klasse M ist die Zäumung nach der jetzigen Leistungs-Prüfungs-Ordnung (LPO) noch beliebig. Ab kommendem Jahr wird sich das ändern. Dann gilt diese Regel erst ab Klasse M**.   Grundsätzlich gilt über alle Klassen: Die Ausrüstung der Pferde und der Teilnehmer muss den Regeln der jeweiligen Reit-, Fahr- und Voltigierlehre und den Grundsätzen der Unfallverhütung und des Tierschutzes entsprechen (vgl. LPO 2013 §6). Der Teilnehmer ist für die Einhaltung dieser Grundsätze und Regeln, als auch für die Überprüfung der korrekten Maße der verwendeten Ausrüstungsgegenstände eigenverantwortlich (vgl. LPO 2013 § 6).

Oft schauen Reiter im unteren Bereich sich von den Großen ab, was diese beispielsweise den Pferden ins Maul tun – ohne zu wissen, wie dies oder jenes funktioniert und wie was gehandhabt werden soll. Hebelwirkungen an Zäumungen können je nach Gefühl des Reiters unterschiedliche Reaktionen beim Pferd hervorrufen. Man sollte Ausrüstungsgegenstände auch nicht einfach so kaufen, sondern sich in einem Fachgeschäft beraten lassen. Auch Fachverkäufer sind in der Regel geschulte Personen. Leider ist dies beim online-Handel nicht möglich.

Wer mit den Paragrafen 68 und 70 der LPO nicht klar kommt und unsicher ist, was man benutzen darf oder auch nicht, kann jetzt auf der Internetseite der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) einen   Ausrüstungskatalog 2017 als pdf-Datei herunterladen. Das ist auch über das Handy oder Tablet möglich.  Der Ausrüstungskatalog 2017 bietet eine Übersicht über die zugelassenen Ausrüstungsgegenstände in den Disziplinen Dressur, Springen und Vielseitigkeit und ergänzt die LPO 2013 mit den laufenden Kalenderveröffentlichungen (offizielles Organ der FN).

Die dargestellten Abbildungsbeispiele dienen der Veranschaulichung und Verdeutlichung der aktuellen LPO-Vorschriften. Enthalten sind folgende Ausrüstungsgegenstände mit ihren LPO-konformen Merkmalen: Gebisse, Reithalfter, Sattel, Beinschutz, Hilfszügel, Stiefel, Hilfsmittel (Sporen, Gerte), Schutzwesten sowie Sonstiges (Nasennetz, Ohrenschutz). Die Ausrüstungsgegenstände sind entsprechend ihrer Zulassung nach Disziplin, Prüfungsart und Klasse aufgeführt. Der Sicherheit dienende Ausrüstungsgegenstände sind grundsätzlich zugelassen (vgl. LPO 2013 §68).

Richter auf dem Vorbereitungsplatz sind angehalten, bei Benutzung unzulässiger Hilfsmittel und unkorrekter Ausrüstung unmittelbar einzuschreiten (vgl. § 52 Ziffer 2). Gemäß § 66 Ziffer 6.4 werden Pferde bei Anwendung unzulässiger Trainingsmethoden auf dem Vorbereitungsplatz zur Leistungsprüfung nicht zugelassen bzw. sind zu disqualifizieren. Wer unsicher ist, kann sich auch Rat beim Richter der zuständigen Prüfung bzw. beim Richter auf dem Vorbereitungsplatz holen. Immerhin sind sie die Sachverständige. 

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