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Schon wieder einen Großen Preis gewonnen – Holger Wulschner

Holger Wulschner sicherte sich mit zwei fehlerfreien Runden den Sieg im Großen Preis in Balve. (Foto: Lafrentz)

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Schon wieder einen Großen Preis gewonnen – Holger Wulschner

(Balve) Es klingt fast so wie eine Abonennement: Binnen einer Woche hat Holger Wulschner den zweiten Großen Preis gewonnen, diesmal mit BSC Cha Cha Cha im sauerländischen Balve und ziemlich genau sechs Tage nach dem Triumpf mit Catch me T in Wiesbaden in der DKB-Riders Tour. In der Deutschen Meisterschaft über vier Runden genügte das für den zehnten Platz. Über den Großen Preis konnte sich Wulschner freuen, über die verpatzte zweite Runde am Freitag in der DM hat er sich geärgert. „Das Pferd ist dort eigentlich am besten gesprungen, irgendwie hab ich es nicht auf die Reihe gekriegt. Ich muss auch fair sein, das Pferd ist Ende April erstmals wieder über 1,50-Meter-Kurse gegangen in Lummen beim Nationenpreis“, so der deutsche Aktivensprecher.

Philipp Makowei und Chelsea feierten DM-Premiere in Balve. (Foto: Lafrentz)Stefan Lafrentz

Philipp Makowei und Chelsea feierten DM-Premiere in Balve. (Foto: Lafrentz)

Gleichwohl, die Springreiter aus Mecklenburg-Vorpommern schlugen sich wacker bei der DM im Vorfeld der Europameisterschaften im August in Göteborg. Der 26-jährige Philipp Makowei aus Gadebusch glänzte bei seiner DM-Premiere mit der Holsteiner Stute Chelsea mit zwei fehlerfreien Runden zum Auftakt, kassierte im Großen Preis über zwei Umläufe, die tatsächlich Kraft kosteten Fehler und beendete seine erste Deutsche Meisterschaft auf dem 17. Rang. Schwager Thomas Kleis mußte schon am ersten Tag seine Hoffnungen begraben, stand stattdessen Makowei als Coach zur Seite: „Philipp muss sich nicht verstecken, das war eine achtbare Premiere“. Immerhin ist das auch eine Familienangelegenheit –  der erst zehn Jahre alte Chelsea, der auch im Derby ging, gehört Birthe Makowei und ist aktuell sicher das beste Pferd im Stall. „Ich wäre schon froh, wenn es ähnlich gut wie am Freitag liefe“, hatte Makowei gesagt. 

Das es am Sonntag zwar zwei faire, aber schwere Runden auf dem Weg in die Deutsche Meisterschaft geben würde, war indes abzusehen. „Das war für Philipp mal so ein kleiner Meilenstein wo er steht“, unterstreicht Holger Wulschner, „auch ein Hinweis, was er verbessern kann, woran er arbeiten muss und er hat mit Thomas eine Super-Mann an seiner Seite. Für Thomas hat es mich ein bißchen geärgert, der hat super Runden gehabt, mit dem können wir absolut in der Zukunft rechnen…“

Der Aktivensprecher und ranglistenbeste Springreiter des Landes, der derzeit von Erfolg zu Erfolg reitet, gab den Bundestrainern Otto Becker und Heinrich-Hermann Engemann jetzt schon eine Absage für den CHIO Aachen. „Das tut mir auch leid, aber es geht einfach nicht, wir haben dann zuhause das Jugendturnier in Groß Viegeln und ich kann meine Frau nicht damit alleine lassen“, so Wulschner, „wir haben gesagt wir machen das und dann muss man das auch durchziehen. Vom 20. – 23. Juli organisiert der 53-jährige also das Junior-Ostsee-Championat zuhause, in Aachen geht es derweil um Equipenplätze und den deutschen Nationenpreis.

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