Special Olympics in Athen - Deutsche Teilnehmer im Sattel erfolgreichAthen (Griechenland) - Unter dem Motto ?In jedem von uns steckt ein Held? ging die deutsche Mannschaft bei den Weltspielen der Special Olympics in Athen an den Start. Nach zwei Finaltagen fiel die Bilanz für die deutschen Reiter positiv aus. Gold gab es für Matthias Steinhoff aus Werne im Caprilli Test. Drei dritte Plätze holten die Reiter in der Dressur: Zwei Bronzemedaillen gewann die Tübingerin Tatjana Raible, eine weitere Markus Mlinaric aus Botrop.
Die Special Olympics sind die weltweit größte Sportbewegung für Menschen mit geistiger Behinderung. Die Special Olympics-Bewegung wurde 1968 in den USA von Eunice Kennedy-Shriver gegründet, der Schwester des früheren amerikanischen Präsidenten John F. Kennedy. Die Idee ist, Menschen mit geistiger Behinderung die Teilhabe am Sport auch über Wettkämpfe zu ermöglichen und zugleich die Gesellschaft auf die Leistungen aufmerksam zu machen.
Besuch bekam die deutsche Equipe von den beiden CDU-Bundestagsabgeordneten Karin Strenz und Dieter Stier, Vizepräsident des Landesverbandes der Reit- und Fahrvereine Sachsen-Anhalt und Vorsitzender der Landeskommission für Pferdeleistungsprüfungen, beide Mitglied im Sportausschuss des Bundestages. Sie erlebten nicht nur den Einmarsch der 7500 Sportler aus 185 Ländern bei der Eröffnungsfeier mit, sondern trafen sich auch mit den Mitgliedern der 235-köpfigen deutschen Mannschaft. Besonders beeindruckt war Dieter Stier von den deutschen Reitern. Sie traten in Athen auf fremden Pferde an, die ihnen zugelost worden waren. ?Das ist selbst für nichtbehinderte Reiter schwierig?, so Stier.||FN press Quelle: FN press zurück... |