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Wulschner verzichtet – Wulschner jun. ist dabei – Plath denkt nach

Andre Thieme mit Contadur über dem Wassergraben in der zweiten Qualifikation zum Deutschen Spring-Derby. (Foto: Lafrentz)

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Wulschner verzichtet – Wulschner jun. ist dabei – Plath denkt nach

(Hamburg) Holger Wulschner, am Freitag Zweiter der Qualifikation zum Deutschen Spring-Derby, hat nachgedacht und eine Entscheidung getroffen. Der Derbysieger des Jahres 2000 wird am Sonntag nicht im 88. Deutschen Spring-Derby, präsentiert von J.J.Darboven antreten. „Das Pferd war am Wall nicht ganz so souverän wie ich es mir gewünscht hätte“, so Wulschner über seine Entscheidung. „Ich habe BSC Cavity viel zu verdanken und ich will ihn nicht erschrecken. Ich habe ihn seit neun Jahren und ich kann behaupten, dass ich noch nie ein so intelligentes Pferd hatte“.

Damit ist ein MV-Reiter also nicht dabei, die anderen greifen am Sonntag an. Andre Thieme sitzt dann im Sattel des neun Jahre alten Contadur. Und wer Thieme in den vergangenen Jahren beobachtet hat, weiß, dass er überaus sorgfältig mit der Derbyvorbereitung ist. Einzig an Andre Plath, der ja bereits Derbyzweiter vor wenigen Jahren war, nagen ein ganz bißchen die Zweifel nachdem es in der zweiten Qualifikation 16 Strafpunkte gab. „Cosmic ist manchmal bodenscheu und das ist so seit wir vor 1,5 Jahren in Poznan gestartet sind und plötzlich aus dem Boden solche Floorstrahler angingen. Das war für die Show, aber er hat sich damals mächtig erschrocken und es nicht vergessen. Seither guckt er häufiger mal auf Schatten. Das hatten wir am Freitag auch. Ich denke aber, dass wir am Sonntag dabei sind.“

Philipp Makowei (Gadebusch) sitzt am Sonntag auf dem Pferd seiner Schwester Birthe, auf Chelsea, und darf auf die Hilfe vom Schwager vertrauen. „Natürlich bin ich am Sonntag da“, sagt Thomas Kleis verschmitzt grinsend. Die fehlerlose Runde am Freitag macht Mut, der Coach ist selbst Derbysieger, gute Voraussetzungen also. Benjamin Wulschner, der mit La Darca in die Platzierung sprang, ist ebenfalls am Sonntag dabei. Die Stute La Darca sprang so souverän, das niemand Zweifel an ihren Möglichkeiten hat und – spazierte zudem den Wall herunter, als würde sie sowas tagtäglich machen. Besitzer Udo und Monika Chistee dürften sich freuen –  schon ihr zweites Derbypferd nach Carassina, die 2009 mit Thomas Kleis das Derby gewann.

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