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Klein-Aachen in Groß Viegeln

Henrike-Sophie Boy und Saint Salima

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Klein-Aachen in Groß Viegeln

(Groß Viegeln) Mit dem Sieg von Henrike-Sophie Boy (Sportförderung Löwenclassics) auf Saint Salima in einem packenden Stechen im Preis der Güstrower Kies- & Mörtel GmbH gingen gestern die DKB-Pferdewochen Rostock 2017 zu Ende. „Ich kann es kaum fassen. Es ist ein superschönes Turnier mit Top Bedingungen. Ich bin so froh, dass ich hier reiten durfte“, bedankt sich die 15-jährige Reiterin mit Tränen in den Augen und zittriger Stimme bei der großen Siegerehrung, die sich damit auch einen Startplatz bei den Paderborn Challenge oder wahlweise bei den Munich Indoors gesichert hat. Platz zwei in der Springprüfung der Kl. S ging an Laura Strehmel (RFV HLG Neustadt/Dosse), die auf Arctos im Stechen ebenfalls fehlerfrei blieb.

Tobias Kuhlage (Westfalen) und Teike Carstensen (Schleswig-Holstein) und Pia Stieborsky, ebenfalls vom LV Westfalen, belegten mit jeweils einem Abwurf die folgenden Plätze. Mit diesem Sieg im S**-Springen machte Henrike-Sophie Boy auch den Titel Ostsee-Championess der Großen Tour perfekt. Alle Champion-Titel gingen damit an Amazonen. Die Championess der Pony-Tour kommt mit Giulia Maria Schöttler mit ihrem Pony Manni aus Schleswig-Holstein. In den drei Wertungsprüfungen steigerte sich die Reiterin von den Plätzen drei und zwei bis zum Sieg in der Pony-Zwei-Phasen-Springprüfung der Kl. M. Damit sicherte sie sich mit drei Punkten Vorsprung die Schärpe vor Kiara Georgi mit Forrest Gump aus Sachsen-Anhalt (142 Punkte). Auf Platz drei rangierte Rosalie Rolf aus Bremen. In der Kleinen Tour wurde Johanna Zander-Keil mit Cochise aus Berlin-Brandenburg die neue Championess (145 Punkte). Mit einer kontinuierlichen Leistung über die drei Wertungsprüfungen auf M-Niveau gelang ihr der Titelsieg, ohne eine der Prüfungen zu gewinnen. Tommy Matthies (Hannover) belegte mit einem Abstand von 8 Punkten Platz zwei vor Florian Villwock aus Mecklenburg-Vorpommern.

Ebenfalls vom Landesverband Berlin-Brandenburg wurde Saskia Ohrmund die neue Championess in der Mittleren Tour. Zwei vierte Plätze in den M-Wertungsprüfungen und Rang 8 im Stechen der Kl. S auf ihrer Stute tschechischen Stute Tabita reichten für einen vier Punkte-Vorsprung vor Tobias Kuhlage aus Westfalen (130 Punkte) und Anna Braunert (121 Punkte) aus Schleswig Holstein. Im Stilspringen zum Eggersmann Junior Cup gingen 47 Reiter-Pferd-Paare aus den ostdeutschen Bundesländern an Start und bewarben sich um eine der begehrten Startplätze zum Finale auf der Partner Pferd 2018 in Leipzig. Mit der Wertnote von 8,4 überzeugte Lilli Plath (RFSV Insel Poel) auf Carla vor Liv Josefine Voigtländer (RV Eichenkamp) mit Radomir H und der Wertnote von 8,2. In der zweiten Abteilung ging der Sieg an Johann Greve (RFV Gadebusch). Der Mecklenburger siegte mit der Wertnote 8,3 auf seinem achtjährigen Hannoveraner Viva Las Vegas vor Hannah Köber (PSV Merkendorf). Sie sicherte sich die Fahrkarte für das Finale im Eggersmann-Junior-Cup in Leipzig auf Calvados mit der Wertnote 8,2. Bereits am Sonntag wurde die beste Verbandmannschaft im Ostseechampionat ermittelt. „Spannender war der Nationenpreis in Aachen auch nicht“, sagt Stadionsprecher Jörg Weinhold, als die letzte Reiterin den Parcours im Mannschaftspringen der Landesverbände beim Junior-Ostsee-Championat fehlerfrei überwunden hatte.

Traditionell ermitteln die Landesverbände im Rahmen der DKB-Pferdewochen Rostock die beste Jugend-Mannschaft in einer Springprüfung Kl. M**. Weinhold kündigte Saskia Ohrmund als letzte Starterin des LV Berlin-Brandenburg mit den Worten an: „Sie muss fehlerfrei bleiben.“. Aber die junge Amazone vom RFV des Haupt- und Landgestütes Neustadt (Dosse) ließ sich mit ihrer tschechischen Stute Tabita nicht aus der Ruhe bringen und galoppierte unter dem Jubel der Mannschaftsreiter und des Landestrainers Bernd Peters ohne Abwurf durch Ziel. Damit siegte sie gemeinsam mit Isabell Grandke, Johanna Zander-Keil und Laura Strehmel vor zwei Mannschaften aus Mecklenburg Vorpommern. Für den zweiten Umlauf hatten sich außerdem die Mannschaften Berlin-Brandenburg I, Sachsen-Anhalt und Hannover qualifiziert. Überraschend schieden beide favorisierten Mannschaften aus Schleswig-Holstein und aus Westfalen im Preis von Frau Renate Herzog aus und erreichten nicht den zweiten Umlauf. Trotz des Regens war eine tolle Stimmung bei dem Wettkampf mit insgesamt neun Mannschaften.

Stellvertretend für die Reiterinnen und Reiter bedankten sich Teike Carstensen, Laura Strehmel und der Mecklenburger Christoph Maack bei Astrid und Holger Wulschner und bei den Sponsoren, die es ermöglicht haben, dass die Jugendlichen auf einem solchen Turnier mit diesen Top-Bedingungen reiten durfte. Eberhard Kellermann, Sponsor der Hauptprüfungen, lobte ebenfalls das Turnier und verband damit die Wünsche, dass es noch viele Turniere in Groß Viegeln geben würde. Das ließ Veranstalter und Gastgeber Holger Wulschner allerdings offen. „Ich hatte ja vorher schon gewusst, dass das Jugendturnier immer härter und anstrengender ist als das CSI. Dass aber einige dann mit ihrem Fehlerhalten unsere Gastfreundschaft missbrauchen, macht mich eher traurig. Ich bin mir nicht sicher, ob es das Junior-Ostsee-Championat so noch einmal geben wird. In Gedanken entwickeln wir schon ein eher kleines Turnier für die Nachwuchsreiter nur aus der Region, viel kleiner angelegt“, sagt Holger Wulschner am Ende des Turniers. „Auf alle Fälle wird es aber das CSI**** bei den DKB-Pferdewochen Rostock auch im nächsten Jahr wieder geben“, fügt der Gastgeber hinzu.

 

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