30 Mio. Dollar: Geldregen in der Wüste

30 Mio. Dollar: Geldregen in der Wüste

Nirgendwo sonst gibt es so viel Geld zu gewinnen wie bei der Dubai World Cup-Veranstaltung: 30 Millionen Dollar an Preisgeldern locken die vierbeinigen Stars am Samstag auf dem ultra-modernen Meydan-Kurs in der Wüsten-Metropole an.

 

Absolutes Highlight ist der Dubai World Cup (10 Mio. Dollar, 2.000 m, Dirt). Als heißer Favorit gilt mit dem von Bob Baffert in den USA trainierten West Coast der Zweite aus dem Pegasus World Cup (16 Mio. Dollar), dem höchstdotierten Rennen auf dem Globus. Er könnte zum Nachfolger von Vorjahressieger Arrogate (ebenfalls aus Amerika) avancieren.

Gefährlich ist mit Dalles Stewarts Forever Unbridled auch eine Seriensiegerin, die u.a. den Breeders‘  Cup Distaff im November in Del Mar für sich entschied. Der Stall Godolphin von Dubai-Herrscher Scheich Mohammed hat einen exzellenten Schnitt im Dubai World Cup. Diesmal sind seine beiden großen Hoffnungen der Breeders‘  Cup Turf-Gewinner Talismanic aus dem Stall des französischen Star-Trainers Andre Fabre, der gerade ein Vorbereitungsrennen in Chantilly locker gewann, und Thunder Snow, der vor einem Jahr das UAE Derby an diesem Tag an sich brachte und auch beim diesjährigen World Cup Carnival überzeugte.

Weitere interessante Amerikaner sind Gunnevera, der Dritte aus dem Pegasus World Cup, sowie Bob Bafferts Mubtaahij, der hier Vierter und Zweiter in 2017 bzw. 2016 war. Der in Dubai ansässige North America bezwang am Super Saturday hier Godolphins UAE Derby-Gewinner Thunder Snow und kann von der Spitze aus weit kommen. Insgesamt starten zehn Kandidaten im 10 Millionen-Dollar-Showdown in der Wüste.

Parviz der deutsche Hoffnungsträger

 

Die deutschen Hoffnungen ruhen an diesem Abend auf Parviz (Trainer Waldemar Hickst/Jockey Marc Lerner) im Dubai Gold Cup (Gruppe II, 1 Mio. Dollar, 3.200 m, Turf). Der Dritte des Katar Derbys 2017 war gerade Zweiter in einem Listenrennen in Cagnes-sur-mer. Er wird als chancenreicher Außenseiter gehandelt.

Besitzer Dr. Stefan Oschmann gegenüber German Racing: „Welcher Besitzer freut sich nicht, wenn eines seiner Pferde zum Dubai World Cup Tag eingeladen wird? Wir glauben, dass Parviz ein richtiger Steher ist und, dass er sich als Vierjähriger noch verbessert hat. Trotzdem steht bei der Teilnahme am Dubai Gold Cup gegen die weltweite Steherelite der olympische Gedanke eher im Vordergrund.“

Hier kommt es im großen 16er-Feld zur Neuauflage des Duells aus den Nad Al Sheba Stakes von dieser Bahn, als sich der Aga Khan-Hengst Vazirabad Godolphins Rare Rhythm beugen musste. Mit dem konditionellen Plus könnte der Franzose nun seinen Titel aus 2016 und 2017 verteidigen. Auch der Engländer Big Orange ist als Vierter von 2017 und Zweiter von 2016 in Dubai bestens bekannt. Der in Deutschland tätige Jockey Adrie de Vries kann mit Los Barbados überraschen

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