“Nicht zum letzten Mal…” Jur Vrieling beim Pferdefestival Redefin

“Nicht zum letzten Mal…” Jur Vrieling beim Pferdefestival Redefin

Redefin   “Im Parcours kämpfen wir alle, da will jeder gewinnen,” sagt Jur Vrieling augenzwinkernd, “aber außerhalb ist es so schön und so gemütlich. Ich war garantiert nicht zum letzten Mal hier….” Der Niederländer ist Mannschafts-Weltmeister mit der Oranje-Equipe und gewann den Preis der Drewke Group, die erste Prüfung der Großen Tour mit Acascia beim Pferdefestival Redefin. Der 48 Jahre alte Profi aus Holwierde in den Niederlanden feiert tatsächlich Premiere beim CSI3* auf dem mecklenburgischen Landgestüt.

“Sowas haben wir zuhause nicht, jedenfalls nicht das ich wüßte”, plaudert der Springreiter, “ich hab meine Freundin angerufen und ihr gesagt, das sie nächstes Jahr mitkommen muss.” Die Begeisterung für den exzellenten Grasplatz und die Infrastruktur des Turniergeländes auf dem Landgestüt teilt Vrieling mit etlichen internationalen Kollegen wie dem Schweden Rolf-Göran Bengtsson oder auch Ex-Europameister Marco Kutscher aus Bad Essen. Beim CSI 3* sind Top-Nationen wie USA, Irland, Niederlande, Schweden oder auch Dänemark dabei. Marco Kutscher –  2017 erstmals beim Pferdefestival zu Gast – brachte sich in diesem Jahr “Verstärkung” mit. Lebensgefährtin Eva Bitter – immerhin sechsmalige Deutsche Meisterin – reiste mit nach Redefin. Mitarbeiter Christopher Kläsener, der im Februar den Großen Preis der VR Classics in Neumünster gewann, ist sogar für die Young Riders Academy nominiert. Die Selektion für dieses europäische Nachwuchsprojekt findet in Redefin statt.

Frauenpower auf den Plätzen

Mit der US-Amerikanerin Lillie Keenan und Janne Friederike Meyer-Zimmermann aus Hamburg reihten sich zwei Amazonen hinter Jur Vrieling ein. Keenan saß im Sattel von Super-Sox, Meyer-Zimmermann hatte Soccero für die Aufgabe gesattelt. Benjamin Wulschner (Hohen Wangelin) und Bangkok Girl reihten sich als beste Mecklenburger auf dem fünften Platz ein.

Stormy River…

…heißt das Siegerpferd der Einlaufprüfung zum Bundeschampionat der sechsjährigen Dressurpferde. Glücklicherweise ist der Name nicht Programm, der Hannoveraner Hengst absolvierte seine Aufgabe mit Kathleen Keller (Hamburg) gut und wurde mit der Note 8,4 bewertet. Ab Samstag dominieren die älteren Kollegen und Kolleginnen das Viereck, denn dann stehen die Einlaufprüfung zum Nürnberger Burg-Pokal und der Grand Prix im Lavazza Preis auf dem Tagesprogramm.

Ergebnisübersicht Pferdefestival Redefin

7 Int. Springprüfung (1,45m) nach Strafpunkten & Zeit, Preis der Drewke Group

1. Jur Vrieling (Niederlande), Acascia 0/ 54,51

2. Lilliee Keenan (USA), Super-Sox 0/ 55,08

3. Janne Friederike Meyer-Zimmermann (Hamburg), Soccero 0/ 55,61

4. Michael Pender (Irland), Hhs Burnchurch 0/ 56,40

5. Benjamin Wulschner (Hohen Wangelin), Bangkok Girl PP 0/ 56,96

6. Ricardo Pisani (Italien), Cristo 0/57,19

22 BreFood-Preis, Dressurpferdeprüfung Kl.M, Einlaufprüfung zum Bundeschampionat

1. Kathleen Keller (Hamburg), Stormy River Note 8,4

2. Libuse Mencke (Ganschow), Sandokan, 8,0

2. Kathleen Keller, Kiriakos, 8,0

4. Christian Flamm (Bornmühle), Cecil, 7,5

5. Ken-Christian Horst (Nortorf), Nearly Perfect 7,4

5. Susanne Krohn (Hamburg), Titolas 7,4

Informationen zum Pferdefestival Redefin 2018, Impressionen, Nachrichten und Details zu Preisen und Plätzen gibt es im  Internet unter: www.pst-marketing.de. Ganz einfach finden Sie die Veranstaltung unter #PferdefestivalRedefin .

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