Drei Amazonen im Preis der Stadt Mannheim vorn

Drei Amazonen im Preis der Stadt Mannheim vorn

(ppb) Am vorletzten Tag des 55. Mannheimer Maimarkt-Turniers beschließt am Spätnachmittag das Springen um den Preis der Stadt Mannheim das Programm. Drei Amazonen dominierten diese Prüfung, denn es gewann die Kanadierin Tiffany Foster vor Jörne Sprehe (Fürth) und der Italienerin Giulia Martinengo Marquet. Erst auf dem vierten Platz kam mit David Will (Damme) der erste männliche Konkurrent der insgesamt 47 Starter.

Tiffany Foster hatte Victor, einen 16-jährigen Wallach aus niederländischer Zucht, gesattelt und war nach einem fehlerfreien Ritt nach 61.38 Sekunden im Ziel – dafür gab es 6.250 Euro. Lediglich 39 Hundertstel langsamer und ebenfalls ohne Abwurf wurde Jörne Sprehe mit Solero , einem neun Jahre alten Hannoveraner Wallach, Zweite und sicherte sich 5.000 Euro Preisgeld. Mit deutlichem Abstand folgte Giulia Martinengo Marquet im Sattel von Verdine SZ, einer elfjährigen Stute (0/63.51). David Will, der ehemalige Pfungstädter, und Qualtinue, ein zehn Jahre alter Hannoveraner Wallach, belegten den vierten Platz (0/64.25).

Christian Ahlmann und Hans-Dieter Dreher gemeinsame Sieger im Barrierenspringen um den Preis der Heinrich-Vetter-Stiftung

Christian Ahlmann (Foto: Karl-Heinz Frieler)

Immer wieder montags… – steht im MVV-Reitstadion Mannheim mit dem Barrierenspringen um den Preis der Heinrich-Vetter-Stiftung ein absoluter Höhepunkt des Maimarkt-Turniers an. Dies war auch am vorletzten Tag der 55. Auflage der Traditionsveranstaltung der deutschen Turnierlandschaft nicht anders. Am Ende gab es zwei Sieger, denn sowohl Christian Ahlmann (Marl) als auch Hans-Dieter Dreher (Eimeldingen) überwanden mit Atomic Z beziehungsweise Nadal Z exakt zwei Meter. Beide einigten sich dann, zur Schonung ihrer Pferde auf ein weiteres Stechen zu verzichten und teilten sich Sieg und Preisgeld (jeweils 2.000 Euro). Gemeinsame Dritte wurden Henrik Griese (Lemgo) mit Lissbonia und der Ägypter Karim Elzoghby im Sattel von Caveman Dh Z, die jeweils 1,90 Meter übersprangen.

Begeistert gefeiert und lautstark unterstützt wurden die Top-Reiter von rund 600 Senioren und Bewohnern der Mannheimer Altenheime, die jedes Jahr von Turnierchef Peter Hofmann am Montag zu einem Besuch seines Turniers eingeladen werden. Sie verbrachten mit ihren Betreuerinnen und Betreuern einen interessanten Tag auf dem Mühlfeld und bewunderten die Leistungen der Para-Equestrians ebenso wie die der Springreiter. Ebenfalls eingeladen waren Schülerinnen und Schüler aus Schulen der Quadratestadt und Umgebung. Sie freuten sich über die Eindrücke beim Turnier, die sie hautnah miterleben konnten.

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