Französische Dominanz bei den Ponyreitern – Weintrauben für Sandro

Französische Dominanz bei den Ponyreitern – Weintrauben für Sandro

„Die französischen Reiter sind zurzeit einfach dominierend“, so die Einschätzung der Konkurrenz von Bundestrainer Fritz Lutter. „Um eine solche Mannschaft schlagen zu können, müssen bei uns vier Reiter super in Form sein.“ Heute jedenfalls nach dem abschließenden Springen in der internationalen Pony-Vielseitigkeit, dem CCIP2, standen die Teams „France I“ und „France II“ bei der Siegerehrung im Alpencup , der Mannschaftswertung, vorn. Die deutschen Teams belegten in der Mannschaftswertung um den Alpencup die Plätze drei und vier. Insgesamt zehn Teams, darunter je zwei aus Frankreich, Italien und den Niederlanden, eine belgische Mannschaft sowie drei deutsche Teams konkurrierten um den Sieg. In der Dressur ging zunächst Team Deutschland I – Helena Bottermann mit Nibelungenstern, Maxima Homola mit Nutcracker, Sophia Rössel mit Camillo WE und Marie Schreiber mit Cool – in Führung, kam am Ende jedoch nicht über Platz vier hinaus. Denn speziell im Gelände erwiesen sich die Franzosen als Klasse für sich. „Deren Ponys waren im Gelände echte Maschinen“, so Richterin Edith Schless-Störtenbecker.

Das stärkste Paar der Equipe tricolore waren Lisa Gualtieri und O Ma Doue Kersidal, die in Marbach einen Start-Ziel-Sieg landeten. Mit 28,9 Minuspunkten beließen sie es bei ihrem Dressurergebnis und verwiesen Baptist Petillion aus Belgien und Hadgar auf Platz zwei (31,9 Punkte). Beste Deutsche im CCIP2 war Emily Roberg aus Münster mit dem 13-jährigen Rappwallach Sandro auf Platz drei (32,7 Punkte). „Damit habe ich wirklich nicht gerechnet. Das ist erst meine dritte CCIP2-Prüfung. Das Gelände hat richtig Spaß gemacht, aber vor dem Parcours hatte ich Respekt. So etwas bin ich noch nie gesprungen“, sagte Roberg freudestrahlend. Vermutlich bekommt Sandro heute Abend eine extra Portion Weintaubwn in die Krippe. Die sind nämlich seine Leibspeise.

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