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Millowitsch-Gala in Baden-Baden Populärer Klassehengst gewinnt den Preis der Annette Hellwig Stiftung – Silberne Peitsche

Millowitsch-Gala in Baden-Baden Populärer Klassehengst gewinnt den Preis der Annette Hellwig Stiftung – Silberne Peitsche

Gala-Vorstellung des 44:10-Mitfavoriten Millowitsch am Samstag vor 10.500 Zuschauern im Preis der Annette Hellwig Stiftung – Silberne Peitsche (Gruppe III, 55.000 Euro, 1.200 m) auf der Galopprennbahn in Baden-Baden-Iffezheim: Der von Champion Markus Klug in Köln-Heumar trainierte fünfjährige Sehrezad-Sohn im Besitz der Kölnerin Dr. Alexandra Margarete Renz spurtete in diesem bedeutenden Kurzstrecken-Event des Frühjahrs-Meetings mit Jockey-Altmeister Andreas Helfenbein (50) der Konkurrenz davon.

Dass die 32.000 Euro Siegprämie auf das Konto des nach dem unvergessenen Kölner Volksschauspieler Willy Millowitsch benannten und so populären Klassehengstes gehen würden, der nun 343.500 Euro eingaloppiert und beim 17. Start zum achten Mal gewonnen hat, war früh abzusehen. Denn Andreas Helfenbein hatte ihn früh an zweiter Stelle hinter dem Favoriten Daring Match etabliert.

Auf der Zielgeraden setzte sich Millowitsch schnell an die Spitze und geriet auch durch die immens starke Schlussoffensive des Außenseiters Schäng, der trotz Eisenverlusts (er hatte auch neu beschlagen werden müssen) regelrecht heranflog, nicht mehr in Gefahr. Leicht mit einer dreiviertel Länge hielt Millowitsch den Konkurrenten ab.

Trainer Markus Klug in einem ersten Statement: „Dieses Pferd ist der Wahnsinn. Er war in seiner ganzen Laufbahn noch nie schlechter als Vierter. 1.400 Meter sind eigentlich noch besser, aber heute war der Rennverlauf absolut perfekt. Er hat wieder großartig gekämpft. Wir steuern nun ein ähnliches Rennen in Hamburg an.“

Jockey Andreas Helfenbein ergänzte: „Millowitsch kann 1.700 Meter, 1.800 Meter und 1.200 Meter, noch besser sind 1.400 Meter, ein richtiges Super-Pferd. Er war heute total relaxed  und hat seine Klasse ausgespielt.“

Schäng hielt sich als Zweiter wahrlich glänzend. Trainer Pavel Vovcenko: „Auf unpassendem Boden war das eine Klasse-Leistung. Er hat leider ein Eisen verloren, was natürlich sehr unglücklich ist. Vielleicht hätte er sonst gewonnen.“ Und Jockey Michael Cadeddu signalisierte: „So ein Eisenverlust macht viel aus. Ich hätte das Rennen für mich entscheiden können. Er hat enorm angepackt und viel Speed gezeigt.“

So etwas wie die moralische Siegerin war die Hachtseerin Scapina, die erheblichen Startverlust hatte und sich auf den allerletzten Metern vom letzten Platz noch Rang drei sicherte. „Sie ist leider sehr schlecht vom Start gekommen, hat wohl einen Nicker gemacht. Am Ende wurde sie noch sehr schnell“, meinte ihr Betreuer Henk Grewe.

Der Lokalmatador Mata Utu verbesserte sich noch auf Platz vier. „Leider kam das Ziel für ihn wieder einmal zu früh, denn er wurde immer stärker. 1.400 Meter wären besser für ihn“, so Trainer Mirek Rulec. Der lange prominente Favorit Daring Match schien unterwegs mehr zu erreichen und war als Fünfter ebenfalls nicht weit zurück. Die anderen Pferde spielten ernsthaft keine Rolle mehr.

Krönendes Finale und zweiter Lauf der Champions League

Nun herrscht bereits Vorfreude auf den Sonntag, wenn mit dem Großen Preis der badischen Wirtschaft (Gruppe II, 70.000 Euro) der krönende Abschluss des Frühjahrs-Meeting in Baden-Baden und zweite Wertungslauf der German Racing Champions League ausgetragen wird. Hier treffen Champions League-Vorjahressieger und Titelverteidiger des Rennens, Guignol, und die weiteren Cracks Iquitos, Oriental Eagle und Colomano aufeinander.

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