Berndt von dem Knesebeck wurde 80

Berndt von dem Knesebeck wurde 80

Warendorf (fn-press). Über Jahrzehnte war er eine der eindrucksvollsten Stimmen des Pferdesports. Ob als Turniersprecher und Fernsehkommentator bei Olympischen Spielen, Welt- oder Europameisterschaften, ob beim berühmten CHIO in Aachen oder einem ländlichen Reitturnier in der Umgebung von Warendorf – die Stimme von Berndt von dem Knesebeck war stets unverwechselbar und einprägsam. Am 2. Juni wurde der gebürtige Berliner, der lange Zeit in verschiedensten Funktionen für die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) und das Deutsche Olympiade-Komitee für Reiterei (DOKR) tätig war, 80 Jahre alt.

Der Sohn eines Offiziers machte als junger Industriekaufmann und Journalist umfangreiche Auslandserfahrungen auf fast allen Kontinenten der Erde. Seine Sprachbegabung, er spricht sechs Sprachen fließend, half ihm dabei auch in den verschiedensten Ländern zurechtzukommen. Seine Fachkompetenz in Sachen Pferd sowie sein Talent als Turniersprecher und Kommentator waren auch im Ausland gefragt. So begleitete er unter anderem die berühmte Spanische Hofreitschule in Wien als Moderator auf ihren Auslandstourneen. Berndt von dem Knesebecks besondere Vorliebe gehört dem Vielseitigkeitssport, den er auch selbst aktiv ausgeübt hat. Als ehemaliger Leiter des Veranstaltungsbüros von FN und DOKR prägte er mit seinen Ideen und seiner Phantasie ganz maßgeblich die Bundeschampionate, die seit 1994 alljährlich Anfang September in Warendorf stattfinden und Pferdesportfans aus der ganzen Welt anlocken. Hier wurde er 2013 als Turniersprecher feierlich verabschiedet. Bereits 2003 wurde Berndt von dem Knesebeck für seine Verdienste um den Pferdesport von der FN das Deutsche Reiterkreuz in Silber verliehen. TH

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