Geritt Nieberg gewinnt den Großen Preis bei Riesenbeck International – Deutsche Vierspännerfahrer für Aachen nominiert

Geritt Nieberg gewinnt den Großen Preis bei Riesenbeck International – Deutsche Vierspännerfahrer für Aachen nominiert

Zwölf Reiter, darunter vier Italiener erreichten das Stechen im Großen Preis von Surenburg – In Memoriam Baron Constantin Heereman. Die Nase vorn hatte zum Schluss ein Deutscher. Geritt Nieberg, Sohn des Mannschafts-Olympiasiegers Lars Nieberg, aus Münster, ritt mit seiner schnellen zehnjährigen westfälischen Stute Quibelle de la coeur allen davon (0/ 46,89) und gewann das mit 25 000 Euro dotierte Zwei-Sterne-Springen. Den zweiten Platz belegte Johannes Ehning auf Quintana Roo (0/46,92), gefolgt von Ludger Beerbaum (0/48,61) auf  Lasse K.Info am Rande: Zur exakt gleichen Zeit, als der Chef in Riesenbeck seine tolle Runde drehte, halfen Philipp Weishaupt beim Nationenpreis in Rotterdam mit einem ebenfalls fehlerfreien Ritt auf Convall, Bruder Markus Beerbaum (0/8), Laura Klapphake (0/0) und Marcus Ehning (0/4),  dass Deutschland den zweiten Platz hinter Belgien erreichte.

 Zur Marathonfahrt der Vierspännerfahrer durch den Surenburger Wald pilgerten wieder an die 10 000 Zuschauer. Die Spannung unter den internationalen Vierspännerfahrern steigt, als nächstes Großereignis steht das CHIO Aachen an, dann geht es in die heiße Phase vor den Weltmeisterschaften, die im September im amerikanischen Tryon stattfinden. Chester Weber ist mit seinen Pferden für dieses Heimturnier gerüstet. Der Amerikaner gewann die kombinierte Wertung (136, 40 Punkte) vor dem fünffachen Weltmeister Ijsbrand Chardon aus den Niederlanden (138, 09 Punkte) und dem Franzosen Benjamin Aillaud (145, 48 Punkte). Bundestrainer Karl-Heinz Geiger gab nach dem Turnier in Riesenbeck offiziell bekannt, welche Fahrer in Aachen die Bundesrepublik Deutschland vertreten dürfen: Christoph Sandmann, Georg von Stein, Michael Brauchle, Mareike Harm, Sebastian Heß und Anna  Sandmann. 

Um die Zukunft in der Dressurreiterei müssen sich die Verantwortlichen um den Bundestrainer der U25-Reiter, Sebastian Heinze, keine Sorgen machen. Seine Reiterinnen und Reiter zeigten sich in guter Form, die abschließende Grand Prix-Kür gewann Florine Kienbaum auf Dr. Schiwago.

Ein Turnier zu organisieren, das sowohl internationale Springen, Dressur und Viererzugfahren anbietet, das eine Fohlenauktion stemmt und ein nervenzehrendes public viewing der deutschen Fußball-Nationalmannschaft liefert, das geht auch am Organisationsteam nicht spurlos vorüber. „Auch wenn das Wetter nicht gerade hochsommerlich war, sind wir doch sehr zufrieden mit der Veranstaltung,“ sagt Turnierleiter Karsten Lütteken. Das vielfältige Programm kommt selbst bei den auf ihre jeweilige Disziplin fokussierten Sportler gut an. „Der Boden wurde von allen gelobt, die Fahrer sprachen sogar davon, dass es in diesem Jahr bisher bei keiner Veranstaltung ein besseres Geläuf gegeben hätte. Über dieses Lob freuen wir uns besonders.“

Da nach dem Turnier wieder vor dem Turnier ist, geht jetzt schon die Planung für Riesenbeck International Indoors** (5. Bis 7. Oktober 2018) los. Das dritte Wochenende im Juni ist für das nächste Sommerturnier Riesenbeck International 2019 reserviert. 

Alle Ergebnisse: www.eventcontent.hippoonline.de/1557/1557zeitplanDEU.htm

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.