IDEE Derby-Meeting – Mit Höchstgeschwindigkeit ins Event

IDEE Derby-Meeting – Mit Höchstgeschwindigkeit ins Event

(Hamburg)  Es ist angerichtet für das Spitzenereignis im deutschen Turfgeschehen: Das IDEE Derby-Meeting beginnt am 29. Juni in Hamburg und bietet sieben Renntage lang bis zum Sonntag, 8. Juli, atemberaubenden Sport und beste Unterhaltung auf Hamburgs Traditionsbahn in Horn. Sieben Tage voller Spannung und Aufregung mit dem IDEE 149. Deutschen Derby als absolutem Höhepunkt.

Das prestigeträchtigste Rennen im Jahr beschäftigt Sportfans, Organisatoren und vor allem Trainer, Reiter und Fans am meisten – schließlich ist das IDEE 149. Deutsche Derby, für das aktuell 17 Pferde angemeldet sind, Teil der German Racing Champions League. Den Derbysieg in Hamburg kann ein Vollblüter nur einmal im Leben erreichen und mit 650.000 Euro zählt das Deutsche Derby ohnehin zu den am meisten beachteten Rennen der Welt. Kurz und gut – Derby, das ist pures Adrenalin!

Tatsächlich ist das gesamte IDEE Derby-Meeting jedoch ein Ereignis, das weit mehr bietet. Jeder Tag birgt mindestens ein Gruppe-Rennen über verschiedene Distanzen und unglaublich viele Wettmöglichkeiten. Aus dem Mindesteinsatz von 50 Cent kann mit ein wenig Glück deutlich mehr werden und den Spaßfaktor – das Mitfiebern und die helle Aufregung, wenn es auf die Zielgerade geht – die bekommt man praktisch gratis dazu.

Das beginnt schon am ersten von sieben Renntagen am Freitag, 29. Juni, und reicht bis zum Höhepunkt am Sonntag, 8. Juli. Acht bis zwölf Rennen birgt jeder Meeting-Tag. Sicher ist, das Hamburg-Horn vom ersten bis zum letzten Tag Treffpunkt der Top-Trainer, Besitzer und Spitzen-Jockeys sein wird.

Öfter mal was Neues…

…haben sich die Verantwortlichen beim Hamburger Renn-Club (HRC) schon häufiger auf die Fahnen geschrieben. In diesem Jahr beginnt das IDEE Derby-Meeting mit vier Trab- und vier Galopp-Rennen ab 15.30 Uhr am Freitag, 29. Juni. Gemeinsam mit France Galop und Le Trot wurde dieser Renntag organisiert. Hans-Ludolf Matthiessen, Stellvertret. Vorsitzender des HRC, freut sich richtig darauf: “Wir wollten das schon immer mal anbieten. So etwas hat es zuvor noch nie gegeben.”

Neu ist auch das “Rennbahn-Frühstück”  am Donnerstag, 5. Juli. Dann werden bereits ab 11.30 Uhr fünf Rennen gestartet und die können “hungrige” Besucher am besten von der Terrasse des NH-Hotels an der Rennbahn beim Frühstücks-Brunch verfolgen. Nachmittags geht es ab 16.30 Uhr weiter mit spektakulären Rennen wie dem Hamburg-Cup – Großer Preis von LOTTO Hamburg – und dem Alpine Motorenöl-Seejagdrennen –  dem wohl meistfotografierten Rennen des Meetings. Schließlich geht es für Pferde und Reiter schwimmend durch den See auf dem Gelände…. Den kompletten Renntag mit Frühstück und Nachmittagsprogramm gibt es bereits für 29,90 Euro pro Person.

Wiedersehen mit Windstoß

Champion-Trainer Markus Klug (Köln) bringt schon am ersten Meeting-Wochenende den Derbysieger 2017 – Windstoß – nach Hamburg mit. Der Hengst soll von Adrie de Vries im pferdewetten.de – Großer Hansa-Preis, einem der Top-Rennen des ersten Meeting-Wochenendes, geritten werden. Windstoß konnte nach dem Derbysieg noch einen Gruppe I-Sieg im  Preis von Europa holen. Maxim Pecheur, der mit Windstoß 2017 in Hamburg umjubelter Sieger wurde, wird dann auf Windstoß` Stallgefährten Colomano sitzen. Und auch der Gruppe I-Sieger Dschingis Secret reist von Köln nach Hamburg zur Titelverteidigung. Der Soldier Hollow-Sohn ist “Galopper des Jahres”. Den feinen Auftakt runden Peter Schiergens Walsingham unter Hamburgs Vorzeige-Jockey Andrasch Starke, Henk Grewes Khan unter Antoine Hamelin, Jean-Pierre Carvalhos Instigator mit Filip Minarik und der von Marian Falk Weißmeier trainierte Rapido unter Patrick Gibson ab.

Und –  am Samstag, 30. Juni – wird ein Fussballer möglicherweise gespannt nach Hamburg blicken: Dann startet im mit 55.000 Euro dotierten Gruppe III-Rennen – Preis der Mitglieder der Hamburger Renn-Clubs – ein drei Jahre alter Hengst namens Julio. Der gehört Eckhard Sauren (Kölns Rennvereinspräsident)  und Timo Horn, dem Keeper des 1. FC Köln, gemeinsam und wird von Mario Hofer trainiert. Im gleichen Rennen tritt übrigens auch der Sieger der Silbernen Peitsche, der von Markus Klug trainierte Hengst Millowitsch, an. Julio hat auch eine Nennung im 1.600 Meter langen Rudolf-,August Oetker-Gedächtnisrennen, das am 8. Juli gelaufen wird…

Schon das Auftakt-Wochenende bietet also reichlich Prominenz unter dem Sattel, im Sattel sowieso und die Aufmerksamkeit aller Top-Trainer für das IDEE Derby-Meeting.

Ansteigendes “Derbyfieber”…

Die zwei Renntage am Mittwoch und Donnerstag (4. – 5. Juli) sorgen regelmäßig dafür, dass das “Derbyfieber” ansteigt. Es wird diskutiert und spekuliert nach der Auslosung der Startboxen am Dienstag in der Spielbank Hamburg und dabei reichen die Themen von den Derby-Jockeys über das mutmaßliche Wetter bis zu gepflegten Ritualen. Übrigens beginnen die Renntage in der Woche um 17.30 Uhr (Mittwoch) und um 11.30 Uhr, bzw. 16.30 Uhr (Donnerstag). Ideal, um nach der Arbeit einfach mal die Neugier zu befriedigen und Meeting-Atmosphäre kennen zu lernen, denn Stehplatzkarten sind an diesen beiden Tagen kostenfrei. 

Girls-Day!

Ein eigenes Highlight findet am Samstag, 7. Juli, statt. Die Mehl-Mülhens-Trophy ist ein mit 55.000 Euro dotiertes Rennen für drei Jahre alte Stuten. Für den großen Vergleich der Pferdeladies liegen 15 Anmeldungen vor. Darunter auch eine Stute aus den Godolphin-Stables: Lillian Russell, die bislang zwei Siege und einen dritten Platz lieferte – alles über Distanzen von 2000 bis 2200 Metern. Ebenfalls dabei ist die von Andreas Wöhler trainierte Go Rose, die bislang über kurze Distanzen glänzte und zu den Hoffnungen für den Preis der Diana im August zählt. Die braune Pferdelady ist übrigens eine Tochter des Leistungsvererbers Soldier Hollow. Sonntags folgt mit dem Preis vom Gestüt Röttgen – Hamburger Stutencup –  ein weiteres Rennen für vierjährige und ältere Stuten.

IDEE 149. Deutsches Derby –  17 x Hoffen und Bangen

Mit den drei Favoriten Royal Youmzain, Weltstar, und Destino an der Spitze geht das  mit 650.000  Euro dotierte IDEE Deutsche Derby in die 149. Auflage seit 1869. Damals wurde zum ersten Mal in Hamburg ein Derby gelaufen und der Sieger war Investment.

Jockey Adrie de Vries sitzt in diesem Jahr im Sattel von Derbypferd Weltstar, Halbbruder vom Derbysieger 2017 –  Windstoß. Im vergangenen Jahr fiel das Derby für den Niederländer nach einem schweren Sturz gut vier Wochen vor dem Deutschen Derby aus. Rippenprellungen und Fingerbruch gehören der Vergangenheit an –  de Vries ist längst wieder da und ein Derbysieg fehlt noch in der Erfolgsbilanz des Jockeys. Martin Seidl – hinter de Vries zweiter Stalljockey im Traningsquartier Heumar bei Markus Klug – wird im Sattel von Destino Platz nehmen. Bislang noch kein Derbysieg in Hamburg, das  gilt genauso für Eduardo “Eddie” Pedroza, dem Andreas Wöhler (Gütersloh) den Top-Favoriten Royal Youmzain anvertraut.

An den Positionen vier und fünf werden derzeit der von Jean-Pierre Carvalho trainierte Salve del Rio und Jimmu aus dem Stall von Henk Grewe geführt. Besonderheit: Jimmu ist ein Schimmel, war Anfang Mai Zweiter über 2000 Meter in München und Vierter im 183. Oppenheim-Union-Rennen in Köln. Und sein Trainer behauptet, der Dreijährige habe “so gut wie noch nie gearbeitet” –  also sich so richtig anstrengen müssen. Nimmt man das als Maßstab, dann dürfen sich die Favoriten auf was gefasst machen beim IDEE 149. Deutschen Derby….

Unterhaltung rund um die Rennbahn

Zwischen acht und zwölf Rennen bietet jeder der sieben Renntage in Hamburg-Horn und damit mächtig viel Spannung. Wer zwischendurch einfach mal entspannen möchte, kann das im Innenraum der Rennbahn besonders gut. Dort kann man bequem picknicken oder das vielfältige gastronomische Angebot auf dem Marktplatz durchprobieren. Der Foodtruck-Market lässt kulinarisch keine Wünsche offen und bietet ein wenig Strandflair mitten in Hamburg.  An allen Renntagen sind die Trucks geöffnet. Außerdem dürfen sich Rennbahnbesucher auf das klassische Restaurantzelt mit großer Sonnenterrasse freuen und auf etliche Stände von E wie Eis über F wie Flammkuchen bis zu R wie Rostbratwurst.

Viel zu gucken gibt es auch: verschiedene Aussteller bieten von Hut bis Liegestuhl beste An- und Aussichten und für Kinder gibt es ein extra-großes Kinderland zum herumtoben und spielen.

Tickets für das IDEE Derby-Meeting…

…sind in allen Kategorien und Preisklassen erhältlich. Die Steh- oder auch Sattelplatzkarte ist die günstigste Karte. Wer es besonders liebt, bucht Logen oder Tribünenkarten. Im Detail sind Preise und Plätze unter www.galopp-hamburg.de aufgelistet.

Der Hamburger Renn-Club im Internet: www.galopp-hamburg.de

Bei Facebook: www.facebook.com/hamburgerrennclub/

Instagram: www.instagram.com/hamburgerrennclub/ 

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