Ist Hamburg wieder die große Bühne für Millowitsch?

Ist Hamburg wieder die große Bühne für Millowitsch?

Ist Hamburg wieder die große Bühne für Millowitsch? Das ist die Kernfrage vor dem ersten Grupperennen der Derby-Woche (29.6.-8.7.2018) auf der Horner Galopprennbahn? Denn im Preis der Mitglieder des Hamburger Renn-Clubs e.V. (Hamburger Flieger-Preis, Gruppe III, 55.000 Euro, 1.200 m) versucht der von Champion Markus Klug trainierte neunfache Sieger im Besitz der Kölnerin Dr. Alexandra Margarete Renz die erfolgreiche Titelverteidigung.

Vor einem Jahr schickte Millowitsch, der als Allrounder in Sachen Distanzen gilt, mit Daring Match (M. Seidl) und Schäng (J. Safar) an der Spitze schon das halbe heutige Feld auf die Verliererstraße und siegte auch zuletzt in der Silbernen Peitsche in Baden-Baden. Diesmal muss Millowitsch allerdings wegen einer Sperre auf seinen gewohnten Jockey Andreas Helfenbein verzichten, doch scheint Adriede Vries mehr als ein adäquater Ersatz.

Schäng ist als Sieger von 2016 in der Hansestadt noch bestens bekannt, als er dreijährig für eine Überraschung sorgte. Doch auch er konnte sein Leistungsniveau konservieren und war gerade Zweiter in Iffezheim zu Millowitsch trotz eines gravierenden Handicaps im Endkampf: Schäng verlor mehrere Hufeisen, nachdem er an der Startstelle neu hatte beschlagen werden müssen. Am Schnelllaufen hinderte es ihn nicht, aber das letzte Quäntchen zum Sieg könnte dadurch gefehlt haben.

Auch die stark gesteigerte Stute Scapina (ist nun der Ritt von Chamoionjockey Filip Minarik) entwickelte in dem angesprochenen Rennen in Baden-Baden viel Pech. Denn sie kam zahlreiche Längen hinter den anderen Pferden vom Start, da sie in der Box einen Nicker gemacht hatte. Mit viel Endspeed schob sie sich aber noch auf Platz drei. Und dann wäre da noch der einzige Dreijährige Julio (A. Pietsch), dessen Mitbesitzer kein Geringerer als Fußball Star Timo Horn (1.FC Köln) ist.

Neun Rennen bekommen die Zuschauer am zweiten Tag der Derby-Woche geboten. Früh erfolgt der erste Start: Bereits um 11:05 Uhr geht das erste Rennen über die Bühne. Grund ist die Zusammenarbeit mit der französischen Wettgesellschaft PMU, die die ersten fünf Prüfungen live ins Nachbarland übertragt.

WM-Feeling kommt auf der Horner Rennbahn auf, denn es lockt auch ein Lauf zur Longines World Fegentri Championship for Gentlemen Riders, der Weltmeisterschaft für Amateurreiter. Natürlich wird auch den Wettern einiges geboten, vor allem dank zweier Viererwett-Rennen mit jeweils 10.000 Euro Garantie-Ausschüttung.

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