Bundesnachwuchschampionat Vielseitigkeit in Warendorf

Bundesnachwuchschampionat Vielseitigkeit in Warendorf

Warendorf (fn-press). So gut besucht war das Bundesnachwuchschampionat Vielseitigkeit in Warendorf schon lange nicht mehr. Rund 100 Jugendliche mit ihren Pferden und Ponys aus 14 Verbandsbereichen werden vom 27. bis 29. Juli im Bundesleistungszentrum des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) am Start erwartet.

Grund für die große Nachfrage ist ein geändertes Reglement. Erstmals dürfen die Landespferdesportverbände neben einer maximal fünf Reiter starken Mannschaft auch eine beliebige Zahl an Einzelreitern entsenden, sofern sie den Anforderungen in Dressur, Springen, Geländeritt, Theorie und Vormustern der Pferde und Ponys gewachsen sind. „In den letzten Jahren ist die Teilnehmerzahl deutlich zurückgegangen. Durch die Öffnung für Einzelreiter erhoffen wir uns, wieder ein größeres Starterfeld zu bekommen und dadurch mehr Reiter für unseren Sport zu gewinnen. Außerdem wurde die Altersgrenze wieder auf 16 Jahre angehoben“, sagt Fritz Lutter, Bundestrainer der Ponyvielseitigkeitsreiter. „Das Bundesnachwuchschampionat hat sich in den letzten Jahren zum bedeutendsten Sprungbrett in den Vielseitigkeitssport entwickelt.“ Der Blick in alte Ergebnislisten beweist das. So war auch für heutige Spitzenreiter wie den zweimalige Olympiasieger Michael Jung oder die frisch gebackene Aachen-Siegerin Julia Krajewski der Auftritt im Bundesleistungszentrum ein erster wichtiger Schritt für eine erfolgreiche Laufbahn.

Besonders groß ist das Starterfeld „Pferde“. Hierfür haben sich 71 Paare angemeldet, das stärkste Kontingent stellen dabei die Westfalen mit elf Reitern. Bei den Ponyreitern sind es 41 Paare, unter ihnen die beiden Gewinner der Goldenen Schärpe Ponys, Emilia Vogel aus Ratingen und Ole Ottmann aus Münster. Wieder am Start sind auch die Vorjahressieger Jule Krüger aus Hamburg (Pferde) und Viktoria Weyers aus Rhede (Ponys), allerdings beide mit einem anderen Vierbeiner als im letzten Jahr.

Das Bundesnachwuchschampionat beginnt traditionell mit der Theorie und dem Geländelauf für die Reiter am Freitag. Am Samstag steht dann die Dressur (ab 7.30 Uhr) und der Geländeritt der Ponyreiter (ab 13 Uhr) auf dem Programm. Für die Abteilung Pferde geht es zunächst in den Parcours (ab 8 Uhr) und später aufs Viereck (ab 11.45 Uhr). Für sie beginnt der Sonntagmorgen dann um 7 Uhr mit dem Vormustern und am 9.30 Uhr mit dem Geländeritt. Für die Ponyreiter endet das Bundesnachwuchschampionat mit dem Springen ab 8 Uhr und dem anschließenden Vormustern der Ponys. Aufgrund der aktuellen Wetterlage sind Änderungen im Zeitablauf möglich.

Informationen und Zeiteinteilung unter www.pferd-aktuell.de/bundesnachwuchschampionat.

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