Großer Dallmayr-Preis: Internationale Asse fordern Titelverteidiger Iquitos heraus

Großer Dallmayr-Preis: Internationale Asse fordern Titelverteidiger Iquitos heraus

icht nur im Fußball ist die Champions League regelmäßiger Bestandteil des Münchener Sportprogramms. Auch im Galopprennsport, wenn am Sonntag die German Racing Champions League (Rennserie mit elf Wertungsläufen in sechs hiesigen Metropolen) mit dem Großen Dallmayr-Preis (Gruppe I, 155.000 Euro, 2.000 m) zu Gast ist.

Bei der „größten Kaffeeparty der Welt“  handelt es sich um eines von zwei  Rennen der höchsten Kategorie der  Münchener Rennsaison. Die Besetzung ist wahrlich exzellent oder „vollendet veredelt“ (in Anlehnung an den Werbeslogan des Sponsors).

Natürlich sind hier viele vierbeinige Cracks der Turf-Szene am Start. Allen voran natürlich der von Altmeister Hans-Jürgen Gröschel (75) in Hannover vorbereitete Vorjahressieger Iquitos (nun mit Eddy Hardouin). Auch im Alter von sechs Jahren hat der Klassehengst nicht das Geringste von seinem Können eingebüßt, wie sein Erfolg im Großen Preis der Badischen Wirtschaft beweist. Anschließend blieb er im Grand Prix de Saint-Cloud gegen die internationale Elite unter seinen Möglichkeiten.

Hans-Jürgen Gröschel erklärt: „„Ich hoffe auf Tempo, das es auf der 2.000 Meter langen Strecke geben sollte, und auf eine weiche Bahn. Es gibt viele gute Pferde, aber wenige, die über ein so großes Kämpferherz verfügen. Ich empfinde Dankbarkeit, so ein Pferd wie Iquitos trainieren zu dürfen.“

Scheich-Hengst Benbatl ein harter Prüfstein

Aber die Gegnerschaft ist stark und international: Das Imperium von Dubai-Scheich Mohammed setzt auf Benbatl (Oisin Murphy) und damit auf einen Hochkaräter. Er gewann mit dem Dubai Turf eines der Top-Events am Dubai World Cup-Tag und ist ein harter Prüfstein. Der zehnte Platz aus den Queen Anne Stakes in Royal Ascot ist kein Maßstab. Sein Fernziel ist die Cox Plate in Australien, wo er im Herbst die Superstute Winx herausfordern soll.

Ebenfalls aus England reist der nachgenannte Wallach Stormy Antarctic (James Doyle) an, der als Gewinner der Badener Meile für Trainer Ed Walker bereits seine Visitenkarte in Deutschland abgegeben hat, sich nun aber auf deutlich längerer Strecke versucht.

Colomano vor dem verdienten Erfolg?

Colomano (Maxim Pecheur) ist auf diesem Level eine feste Größe, er lief im Hansa-Preis als Zweiter wieder sehr stark und hätte einen Sieg wahrlich verdient. Er blieb zuletzt vor Stall Lucky Owners Walsingham (Andrasch Starke), der auf gehobener Ebene mehrere Top-Formen bot. Va Bank (Eduardo Pedroza) unterlag in Hamburg nur sehr unglücklich.

Die Münchener Trainerin Sarah Steinberg, deren Pferde in phänomenaler Form agieren, ist mit Wai Key Star (Rene Piechulek) und der Stute Clearly (Filip Minarik) ebenso doppelt vertreten, wie ihr Kollege Marian Falk Weißmeier mit den beiden Außenseitern Matchwinner (Fabian Xaver Weißmeier) und Rapido (Patrick Gibson). 

Die German Racing Champions League wird unterstützt von deinSchrank.de.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.