Bea Birmingham und Beck’s Balou Preisspitzen

Bea Birmingham und Beck’s Balou Preisspitzen

Verden. Der Jahrgang 2018 präsentierte sich in der gutbesuchten Niedersachsenhalle bei der Auktion der Fohlen und Zuchtstuten von seiner besten Seite. Die 94 Fohlen wurden zum Durchschnittspreis von 8.233 Euro versteigert. Es war ein Stutfohlen, das den Spitzenpreis von 28.000 Euro erzielte: Bea Birmingham.

Als drittletztes Fohlen kam die typvolle und bewegungsstarke Birmingham/Londonderry-Tochter Bea Birmingham (Z. u. Ausst.: Kurt Thieße, Neustadt) in die gut besuchte Niedersachsenhalle. Für 28.000 Euro ging der Zuschlag an einen renommierten Aufzüchter aus Nordrhein-Westfalen. Bis dahin hatte das Hengstfohlen Roache (Z. u. Ausst.: Sally Hjort Schultz, Bolderslev/DEN) mit 24.000 Euro die Preisskala angeführt. Es wäre eine Story gewesen, die nur das Leben schreiben kann: Sein Vater Revolution wurde fast zur gleichen Zeit in Ermelo/NED Weltmeister der fünfjährigen Dressurpferde. Außerdem stamm der braune Hengst aus dem Stamm der Dallas, aus dem auch French Kiss kommt, der 2004 mit Katrin Burger Weltmeister wurde.

Standen am Sonnabend 57 hoffnungsvolle Talente für den Dressursport im Rampenlicht, waren einen Tag zuvor am Freitag 37 Fohlen und drei Zuchtstuten mit Springpferdepedigree „an den Start“ gegangen. Nach lebhaftem Auktionsverlauf stand der Tagessieger fest: Der Balou du Rouet/Calido-Sohn Beck’s Balou (Z.: Sabine Pedrina, Teolo/ITA, Ausst.: Jürgen-Heinrich Ohlhoff, Bergen) war das begehrteste Fohlen. Der kecke Braune, dessen Mutter selbst in schweren Springen erfolgreich war, war Aufzüchtern aus Schleswig-Holstein 15.000 Euro wert. „In den Pedigrees der Fohlen waren viele Namen zu finden, die im Sport ihre Leistung unter Beweis gestellt haben. Ein Kompliment an unsere Züchter“, sagte Auktionsleiter Jörg-Wilhelm Wegener.

Die internationalen Blutlinien verbunden mit wertvollen Hannoveraner Mutterstämmen lockten zahlreiche ausländische Interessenten an. Eine Stammkundin aus Großbritannien sicherte sich ihr 100. Fohlen in Verden. Die größten Käufergruppen kamen aus Spanien (sieben Fohlen) und Schweden (sechs Fohlen). Insgesamt werden 36 Fohlen Deutschland verlassen.

Komplette Ergebnisse und weitere Informationen: www.hannoveraner.com

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