25. Geburtstag des Turniers in Valkenswaard – Jan Tops´ Visionen sind unerschöpflich

25. Geburtstag des Turniers in Valkenswaard – Jan Tops´ Visionen sind unerschöpflich

Bei diesem Text handelt es sich um einen Pressetext von Jan Tops Pressebüro – wir haben lediglich Schreibfehler korrigiert: 

Die Sonne lacht über dem holländischen Valkenswaard – und Jan Tops strahlt mit ihr um die Wette! Hätte er bei seinem ersten Turnier vor 25 Jahren an seinem Heimatort daran gedacht, dass sich sein Hof einmal zu einer der weltweit modernsten Turnierstätten entwickeln würde? 

„Nein, natürlich habe ich mir das nicht träumen lassen“, gibt der 57jährige umtriebige Besitzer des Pferdesportzentrums „Tops International Arena“ zu. Nach der Teilnahme an vier Olympischen Spielen, dem Sieg der olympischen Goldmedaille mit der holländischen Mannschaft (1992) und dem Ende seiner Springreiter-Karriere (2005) hatte er für seine eigenen Veranstaltungen den Vorsatz, „für meine Kollegen gute Bedingungen zu schaffen“.

Als ehemaliger Reiter weiß er genau, worauf es seinen Reiterkollegen ankommt. Für sie sind die Beschaffenheit der Böden, die Größe der Turnierplätze, genügend Möglichkeiten zum Abreiten und eine Vielzahl von Prüfungen wichtig. Als international agierender Pferdehändler kennt er die Ansprüche von Besitzern und Sponsoren. Sie wollen in schönem Ambiente den Sport verfolgen, in gehobenem Rahmen ungestört mit existierenden und potentiellen Geschäftspartnern reden. So entwickelte sich das Turnier von einer überschaubaren Veranstaltung auf seinem Hof und wuchs von Jahr zu Jahr – und Jan Tops wurde zu einem echten Visionär.

Neben der Ausbildung von Pferden und Reitern, dem weltweiten Handel von Pferden, dem Training der internationalen Reiter aus verschiedenen Kontinenten, hatte er die Idee, eine weltweite Serie für Springreiter zu kreieren, die sich wesentlich von allem bisher Gesehenen unterscheiden sollte: Turniere an echten Hotspots wie Paris unter dem Eiffelturm, Miami Beach am Strand, in Monaco am Jachthafen, immer nah dran am Publikum, das bisher noch nichts mit der Reiterei zu tun hatte. Außergewöhnlich hohe Preisgelder werden ausgeschüttet, die besten der Reiter und Pferde vereint, und alles soll unter besten Konditionen für die Pferde stattfinden.

Aus den Ideen kreierte er die Longines Global Champions Tour (LGCT), die 2005 startete – seit zwei Jahren wird zudem der hochdotierte Mannschafts-Wettbewerb Global Champions League veranstaltet. Im kommenden Dezember kommt eine bahnbrechende Neuerung dazu: Der Longines Global Champions Tour Grand Prix in Prag. Hier werden alle Sieger der LGCT beim „LGCT Super Grand“ gegeneinander antreten – und die Mannschaften der Global Champions League tragen ihre Play Offs aus.

Wenn Jan Tops Gas gibt, wird es den Konkurrenten schwindelig. CNN hat das erkannt. Inzwischen berichtet der amerikanische Sender weltweit von jeder Etappe etwa eine halbe Stunde lang, das eigene GCT TV – Fernsehteam versorgt online und kostenlos die Fans mit Hintergrundgeschichten, Interviews, Analysen und natürlich einer kompetenten Live-Übertragung. 

Von Anfang an ist das Heim-Turnier in Valkenswaard die „geistige Heimat“ aller Bemühungen von Jan Tops, der inzwischen mit hunderten von Mitarbeitern jede internationale Veranstaltung stemmt, einige davon sind ihm seit den Anfängen treu.  

Vor zwei Jahren wurde hier die Tops International Arena feierlich eingeführt. Zwei Turnierplätze sind vorhanden, die beide von einem zweistöckigen VIP-Bereich für höchste Ansprüche eingesehen werden können. Drei Abreiteplätze, feste Stallungen für 500 Pferde stehen zur Verfügung. Im „Spyder“ genannten architektonischen Prunkstück der Anlage sind Büros, ein große Empfangshalle, der Richterturm und die Security untergebracht. Die Zuschauer haben überdachte Tribünen. Auf dem Marktplatz warten die Gastronomie und ein Shoppingbereich auf die Besucher.

Vier- bis fünfmal im Jahr werden Turniere für junge Reiter und Nachwuchspferde veranstaltet, einmal dann die Etappe der LGCT, zu der die besten Reiter der Welt, deren Pferde und illustre Gäste ins sonst so beschauliche Valkenswaard pilgern.

Hat Jan Tops schon einmal daran gedacht, das bisher Erarbeitete zu genießen und sich in Ruhe zurückzulehnen? Seine Antwort überrascht nicht: „Man muss sich immer weiterentwickeln“.

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