Isabell Werth gewinnt auf Bella Rose – trotz Verreitens

Isabell Werth gewinnt auf Bella Rose – trotz Verreitens

Favoritensiege bei Dressur Cappeln International: Isabell Werth gewann auf Bella Rose mit 79,50 Prozent die Grand Prix Qualifikation für die Kür, der Schwede Patrik Kittel mit Well Done de la Roche CMF die für den Special (75,04 Prozent).

Das passiert Isabell Werth auch nicht so häufig: in der ersten Galopppirouette des Grand Prix wurde sie abgeläutet: wegen Verreitens. „Besser hier als in Tryon“, schmunzelte die Weltranglistenerste und setzte im zweiten Anlauf dann richtig zu den Zickzack-Traversalen an.  „Ich war halt wie in Trance, weil Bella Rose zu reiten einfach ein Traum ist“, erklärte sie anschließend mit leuchtenden Augen. Das sahen auch die Richter so und vergaben für die Prüfung des Paares mit mustergültiger Piaffe-Passage-Tour und Pirouetten insgesamt 79,50 Prozent – wohlgemerkt nach Abzug von zwei Prozentpunkten wegen Verreitens. Fritzens/AUT, Aachen und nun Cappeln – Isabell Werth ist mit der Entwicklung ihrer bewegungsgenialen Fuchsstute nach deren langer Wettkampfpause super zufrieden: „Sie geht jetzt schon viel gelassener, hat mehr Kraft und lässt sich mehr Zeit.“ Begeistert zeigte sich Isabell Werth auch von den Bedingungen bei Dressur Cappeln International auf Gestüt Vorwerk: „Besser kann es nicht sein – und zwar in jeder Hinsicht. Hier ist alles perfekt.“ Hinter Werth reihten sich die Britin Lara Butler mit Rubin al Asad (71,32 Prozent) und Marlies van Baalen mit Ben Johnson (70,60 Prozent) ein. Emma Kanerva/FIN belegte mit Dambacu Rang vier (68,50 Prozent)

Diesem Lob schloss sich auch Schwedens Nummer eins Patrik Kittel an, der die zweite Hauptprüfung des Tages gewann, die Grand Prix Qualifikation für den Special am Sonntag: „Super Bedingungen, top Organisation.“ nicht minder begeistert war er von der Leistung seiner zehnjährigen Fürstentraum-Tochter Well Done de la Roche CMF. „Abgesehen von ein paar Kleinigkeiten war das heute eine super Runde. Sie hat ja schon ein paar PS zu viel, aber ich habe mir mit ihr viel Zeit mit ihr gelassen und das zahlt sich jetzt aus.“ Entsprechend hat er auch noch nicht entschieden, ob die „super beständige“ Deja oder der „Upcoming-Star“ Well Done sein Pferd für die Weltreiterspiele in Tryon sein wird. Platz zwei ging an die Irin Judy Reynolds mit Vancouver K (73,63 Prozent), Rang drei an Juliette Ramel/SWE auf Buriel K.H.

In der international ausgeschriebenen Dressurpferdeprüfung für Fünfjährige hatte der auf dem Gestüt Vorwerk beheimatete Caracciola MT unter Melanie Tewes seine schimmelfarbene Nase vorn (8,354 Punkte), vor seinem Boxennachbarn Duracao mit Yvonne Henke im Sattel (8,10 Punkte).

Bei den Siebenjährigen siegte Dean Martin unter der Polin Anna Lukasik (7,38)

Weitere Infos unter www.gestuet-vorwerk.de

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