Donaueschingen: Cosmo und Weihegold siegen

Donaueschingen: Cosmo und Weihegold siegen

Donaueschingen (fn-press). Über ein hochklassig besetztes Dressurfeld konnten sich Zuschauer und Veranstalter des 62. Internationalen S.D. Fürst Joachim zu Fürstenberg-Gedächtnisturniers in Donaueschingen freuen. Mit Isabell Werth (Rheinberg) und Sönke Rothenberger (Bad Homburg) stellten sich zwei Kandidaten für die Weltreiterspiele dem Wettkampf.

Dass sich das Geschehen auf dem Dressurviereck des traditionsreichen CHI Donaueschingen zu einer spannenden Angelegenheit entwickeln würde, war vor allem zwei Paaren zu verdanken: Isabell Werth und Sönke Rothenberger, deren Spitzenpferde Weihegold und Cosmo beim CHIO in Aachen nicht an der zweiten Sichtung für die Weltreiterspiele in Tryon teilgenommen hatten, sattelten ihre WM-Kandidaten zum Formcheck im Schlosspark von Donaueschingen. Während die 13-jährige Oldenburgerin Weihegold v. Don Schufro mit Isabell Werth im Grand Prix ihr Bestes gab (82,652 Prozent), schenkte der elf Jahre alte niederländische Wallach Cosmo v. Van Gogh seiner Umwelt mehr Aufmerksamkeit, als seinem Reiter Sönke Rothenberger recht sein konnte. In einer Ecke reagierte der braune Wallach so widersetzlich, dass er mit zwei Beinen sogar das Viereck verließ. Sönke Rothenberger schaffte es zwar, ihn zur weiteren Mitarbeiter zu motivieren, aber mehr als Platz drei mit 76,196 Prozent war an diesem Tag nicht drin. Zwischen den ungestümen Cosmo und die Siegerin Weihegold schob sich Jessica von Bredow-Werndl (Aubenhausen), die ihre niederländische Stute Zaire E sehr schön präsentierte (76,413).
Im Grand Prix Special wurden die Karten neu gemischt. Jetzt spielten Tänzer Cosmo und Rothenberger ihre ganze Klasse aus und brillierten in allen Lektionen mit höchstem Ausdruck. 84,652 Prozent sprachen für sich. Neuer internationaler Rekord für dieses Paar im Special, das in Balve bei den nationalen Titelkämpfen mit knapp einem Prozent weniger Deutscher Meister (Special) geworden war. Weihegold rangierte mit einer ebenfalls hervorragenden Prüfung an zweiter Stelle (81,745), Jessica von Bredow-Werndl und Zaire folgten mit 77,383 Prozent auf Rang drei.
Der Rest des Feldes stand ein wenig im Schatten der drei Olympia-Kaderreiter, zeigte aber auch sehr ansprechende Leistungen. Vierter wurde Frederic Wandres (Hagen a.T.W.) mit dem Hannoveraner Duke of Britain v. Dimaggio. Das Paar beendete den Special mit 73,426 Prozent. Auf Platz fünf behauptete sich die Schweizerin Anna-Mengia Aerne mit dem Deutschen Sportpferd Raffaelo Va Bene v. Royal Diamond (72,17).     hen

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