CHI Donaueschingen – Planung für 2019 hat längst begonnen

CHI Donaueschingen – Planung für 2019 hat längst begonnen

Donaueschingen –   Der CHI Donaueschingen 2018 ist Geschichte, die Planungen für 2019 haben längst begonnen. Veranstalter Dr. Kaspar Funke (Escon-Marketing) über das S.D. Fürst Joachim zu Fürstenberg-Gedächtnisturnier 2018, zum CHI 2019 und darüber hinaus.

CHI zieht Zuschauer

Zufriedenheit dominierte schon am Sonntag die Bilanz des Turnierchefs aus Emstek. “Dafür ist nicht allein die Besucherzahl verantwortlich, sondern auch die außerordentlich gute Stimmung und das große Interesse, das unsere Zuschauer signalisiert haben”, unterstreicht der Veranstaltungschef. “Das hat auch die Bundesverteidigungsministerin Dr. Ursula von der Leyen deutlich gemacht: Tradition, große Begeisterung und Spitzensport an einem Ort.” Das Dressurstadion war nicht nur beim Aufeinandertreffen der WM-Kandidaten Isabell Werth/ Weihegold und Sönke Rothenberger/ Cosmo dicht umlagert, das Springstadion wurde zum Festplatz für Hans-Dieter Dreher, der zum zweiten Mal in Folge den S.D. Fürst Joachim zu Fürstenberg-Gedächtnispreis gewann und auf dem Fahrplatz bereiteten die Zuschauer den Vierspännern schon am Samstag nach dem Marathon eine sagenhafte Siegerehrung. “So viele habe ich noch nie vorher dort gesehen. Ich muss sagen, das hat mich wirklich beeindruckt, wie die Zuschauer die Fahrer gefeiert haben”, räumt Dr. Kaspar Funke ein.

Das lenkt den Blick auf den CHI 2019: vom 15. – 18. August wird Donaueschingen Gastgeber des CHI und der Europameisterschaften der Vierspänner sein. Daraus wachsen neue Herausforderungen.

Vierspänner-EM birgt Herausforderungen

“Wir haben dafür bereits einen Arbeitskreis, der schon längst mit den Planungen begonnen hat”, so Dr. Kaspar Funke. “Wir werden am Fahrplatz eine Tribüne aufbauen, um den Zuschauern bessere Sichtmöglichkeiten bei der EM zu geben. Zudem wird am Abfahrplatz gearbeitet. Das wurde auch in diesem Jahr schon gemacht, allerdings hat die Trockenheit das Ergebnis beeinträchtigt. Ziel ist es, den Platz ebener und deutlich wetterunabhängiger zu gestalten. Wir brauchen für die Europameisterschaften noch ein achtes Hindernis, wo genau das gebaut wird, entscheiden wir mit der Arbeitsgruppe im jetzt beginnenden Herbst nach der Begehung der Strecke. Dann wird auch im Detail erfasst, welche Hindernisbereiche der Reparatur und Erneuerung bedürfen. Auch die Zuschauerführung in der Geländestrecke schauen wir uns genau an – zum einen aus Sicherheitsgründen, zum anderen auch, um pragmatische und gute Lösungen zu haben.”

Parknutzung nicht beeinträchtigen

Der vereinzelt geäußerten Idee, die Böden in den Geländehindernissen mit einem Sand-Kies-Gemisch mit einer darüberliegenden Grasnarbe zu versehen, erteilte Dr. Funke bereits eine Absage. “Das Gelände gehört uns nicht und es wird an 360 Tagen im Jahr nicht für Fahrsport genutzt,” so Funke, “wir werden gewiß alles für pferdefreundliche und sportlich gute Bedingungen tun, aber ich habe volles Verständnis für das Fürstenhaus, das die Flächennutzung nicht komplett für die EM aufgeben kann.”

“Wir werden uns auch den Zeitplan Springen und Dressur vor dem Hintergrund der Vierspänner-EM genau anschauen”, so Dr. Funke weiter, “denn natürlich ist es auch unsere Idee, z.B. am Samstag die Siegerehrung nach dem Gelände-Marathon im großen Springstadion zu zelebrieren”. Beide Disziplinen sind wie sonst auch Bestandteil der internationalen Gesamtveranstaltung, der Fokus liegt allerdings auf dem Championat, das Fahrsportfans und Medienvertreter aus ganz Europa nach Donaueschingen locken wird.

Zweite EM-Bewerbung bereits abgegeben

Zu den Besuchern des CHI 2018 zählte auch John Roche, Direktor Springen im Weltverband FEI. Funke und Roche kennen sich seit etlichen Jahren und dem in Bern lebenden FEI-Funktionär stellte der CHI-Veranstalter am Wochenende auch schon mal die Ideen für das nächste anvisierte Championat vor – Dressur-Europameisterschaften in Donaueschingen. Die Bewerbung darum wurde bereits 2017 an die FEI herangetragen, sowohl die EM 2021 , als auch 2023 stehen zur Disposition. Funke wäre 2021 als Termin am liebsten. “Das Springstadion wäre dann Schauplatz der großen Dressurprüfungen Grand Prix, Grand Prix Special und Grand Prix Kür”, so Dr. Kaspar Funke, “im Dressurstadion an der Brigach könnten die EM Para-Dressur und die U25-EM parallel stattfinden.” Die Deutsche Reiterliche Vereinigung FN unterstützt Funke und seine Mitstreiter auch beim Weltverband ganz offiziell.  Eine Entscheidung über die Championatsvergabe fällt erst in den kommenden Monaten. In Emstek und Donaueschingen konzentriert man sich vorrangig auf die nächste Aufgabe und die steht vom 15. – 18. August 2019 auf dem Programm – nach dem CHI ist vor dem CHI und der Vierspänner-EM…

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