BCH 2018: Gelungener erster Tag

BCH 2018: Gelungener erster Tag

Warendorf (fn-press). Bei warmen Wetter und Sonnenschein sind die 25. Bundeschampionate auf dem DOKR-Gelände gestartet. Rund 2000 Zuschauer ließen es sich nicht entgehen, gleich am ersten Tag die jungen, vierbeinigen Talente im Viereck und im Parcours zu bewundern. Auf dem Programm standen heute die ersten Qualifikationsprüfungen für die fünf- und sechsjährigen Springpferde sowie die Finalqualifikation der sechsjährigen Dressurpferde.

Am Ende gab es drei Sieger: Aufgrund der hohen Nennungsanzahl wurde die erste Qualifikationsprüfung der sechsjährigen Springpferde in drei Abteilungen geteilt. Somit durften gleich drei Reiter die Ehrenrunde auf dem Springplatz Burandtwiese anführen. Die schnellste fehlerfreie Runde aller 117 Starter in der Springprüfung Klasse M* gelang dem Holsteiner-Wallach Cellato von Cellestial – Calato (Züchter: Jörn Krusel, Besitzer: Petra Niemann) mit seinem Reiter Dieter Smitz (Lindlar). Die beiden benötigten für den Parcours 66,52 Sekunden und gewannen damit in der ersten Abteilung. Über den Sieg in der zweiten Abteilung konnten sich Andreas Kreuzer (Halle) und das Oldenburger Springpferd Diavoltan OLD von Diarado – Acord II (Züchter: Harm Oncken, Besitzer: Gabriele E. Block) freuen. Sie kamen nach 66,69 Sekunden ins Ziel. Der dritte Sieger hieß Loco Lex, ein Oldenburger Springpferd von Lex Lugar – Colman (Züchter: Katrin Schmielau, Besitzer: Carmen Ohmen). Mit seinem Reiter Philipp Winkelhaus (Legden) legte er eine Runde in 67,95 Sekunden hin. Morgen müssen sich die sechsjährigen Springpferde noch einmal in der zweiten Qualifikation beweisen. Dann werden auch die Finaltickets vergeben. Die nach Addition der Wertnoten aus erster und zweiter Qualifikation zehn besten Pferde ziehen ebenso wie die 25 punktbesten Paare nach beiden Prüfungen in das Finale am Sonntagnachmittag ein. Die fünf besten Paare aus dem kleinen Finale am Samstag sind ebenfalls im Finale startberechtigt.

Im Viereck waren die sechsjährigen Dressurpferde in einer Dressurpferdeprüfung der Klasse M am Start. Aus dem 54-köpfigen Starterfeld konnte vor allem der Oldenburger Fuerst William OLD von Fürst Wilhelm – Lord Sinclair I (Züchter: Monika Stärk, Besitzer: HC Stables) herausstechen. Er und seine Reiterin Beatrice Buchwald (Voerde) siegten in der ersten Abteilung mit einer Gesamtnote von 8,9. Für den Trab bekam er die höchste Note der ganzen Prüfung: 9,5. Und auch die anderen Noten für Schritt (8,5), Galopp (9,0), Durchlässigkeit (8,5) und Gesamteindruck (9,0) konnten sich sehen lassen. In der zweiten Abteilung siegte die Hannoveraner-Stute Quadrophenia von Quasar de Charry – Hochadel (Züchter: Klaus Hermann Ehlen, Besitzer: Sporthorses Scholz), vorgestellt von Sabrina Bosch (Aalen). Mit ausschließlich hohen Noten (Trab: 8,5; Schritt: 9,0; Galopp: 8,5; Durchlässigkeit: 8,0; Gesamteindruck: 9,0) erreichte die Stute eine Gesamtnote von 8,6. Die sechsjährigen Dressurpferde müssen keine zweite Qualifikation durchlaufen, die zehn Besten dieser Qualifikation sind bereits für das Finale am Samstag gesetzt. Fünf weitere Finalplätze werden über das kleine Finale am Freitag vergeben.

Zum Abschluss des ersten Turniertages gingen noch die fünfjährigen Springpferde in den Parcours. Mit der Wertnote 9,2 gewann der Hannoveraner-Hengst Paganini von Perigueux – Lordanos (Züchter: Eitel Wehrs, Besitzer: Gestüt Sprehe) mit seinem Reiter Tobias Meyer (Neunkirchen) die erste Abteilung der Springpferdeprüfung Klasse M*. Außerdem siegreich war Katrin Eckermann (Sendenhorst) mit Sixtina, einer Hannoveraner-Stute von Stakkato-Corrado I (Züchter: Carsten Gebers, Besitzer: Christian Glanemann). Sie erhielten die Wertnote 9,0. Die Stute ist auf dem besten Wege in die großen Fußstapfen ihres berühmten Vaters zu treten. Vor genau 20 Jahren konnte Stakkato das Bundeschampionat gewinnen. Die zweite Qualifikation für das Finale am Sonntag findet am Freitag statt. Startberechtigt sind die 30 wertnotenbesten Paare aus beiden Qualifikationen sowie die fünf besten Paare des kleinen Finales am Samstag.

Am Donnerstag bestreiten die Reitpferde und -ponys ihre erste Qualifikation. Außerdem treten die Vielseitigkeitspferde und -ponys zum ersten Mal an. Auch an der Reihe sind die fünfjährigen Dressurpferde, die siebenjährigen Springpferde und die sechsjährigen Springponys.

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