Dritte FN-Bundesstutenschau Sportponys in Magdeburg

Dritte FN-Bundesstutenschau Sportponys in Magdeburg

Magdeburg (fn-press). Die dritte FN-Bundesstutenschau der Sportponys wurde am 16. September im Rahmen des Landeserntedankfests in Magdeburg ausgetragen. Fast 80 Stuten der Rassen Deutsches Reitpony, Connemara Pony, New Forest Pony, Welsh Pony (Sektionen A und B) und Welsh Cob (Sektion D) waren angetreten, um den Bundessiegertitel der jeweiligen Rasse zu gewinnen. Insgesamt acht Siegerinnen wurden gekürt.

Bei den Deutschen Reitponys gewann in der Gruppe der drei- und vierjährigen Stuten Caramba KE (Vater: Cosmopolitan D, Muttervater: Cappuccino). Die westfälisch gezogene Fuchsstute gehört Elke Kühn aus Rietberg, die auch Züchterin ist. Sie setzte sich gegen insgesamt 26 Konkurrentinnen durch. Bei den fünf- und sechsjährigen Deutschen Reitponys holte sich Miss Molly den Titel. Sie stammt von FS Mr. Right aus einer Mutter von Valido. Züchter der fünfjährigen Stute aus Rheinland-Pfalz-Saar ist Michael Feuerle aus Bischheim und als Besitzer kann sich die Zuchtgemeinschaft Feuerle aus Bischheim freuen. Sandra Gasper aus Cappeln ist Besitzerin von Donatella (von Go for Gold aus einer Golden Dancer-Stute), die sich den Sieg in der Klasse Deutsches Reitpony der sieben- bis zwölfjährigen Stuten holte. Züchterin der zehnjährigen in Hannover eingetragenen Stute ist Sabine Goldberg (Uetze).

Bei den Connemara Ponys ging die Siegerschärpe an Ekely`s Niamh (Vater: Fred. Hazy Match, Muttervater: Monaghanstown Fionn). Die elf Jahre alte Stute wurde von Susanne Lehmann (Bockhorn) gezüchtet und ist in ihrem Besitz.

Titelträger der New Forest Ponys wurde Mary Rose von Rodlease Mazurka (Muttervater Anydale Nico). Die beim Pferdestammbuch Schleswig-Holstein/Hamburg eingetragene dreijährige Preisträgerin ist im Besitz ihrer Züchterin Christina Ramcke (Pinneberg).

Bei den Welsh Ponys gewann in der Sektion A Dyfwg Rhona (Vater: Teifi Shadow Roll, Muttervater: Gleiniant Cossack). Die siebenjährige Braunschimmelstute ist in Großbritannien geboren, beim Verband der Pony- und Kleinpferdezüchter Hessen eingetragen und wurde von ihren Besitzern Susanne und Volker Rosenkranz (Weilmünster) vorgestellt. Titelträger in der Kategorie Welsh Pony (Sektion B) ist die fünfjährige Orea`R vom Renneberg von De Meen`s Eron (Muttervater Bünteeichen Millennio). Sie entstammt aus der Zucht und ist im Besitz von der Zuchtgemeinschaft Backen aus Liebenburg

In der Klasse Welsh Cob (Sektion D) setzte sich die dreijährige Meisterhofs Rosemary an die Spitze. Vater der Rappstute ist Trevallion Harry Potter, der Muttervater Fronarth Dafydd Du. Züchter und Besitzer sind Rupert und Johann Nutz aus Teisendorf.

Die Stuten wurden einzeln auf der Dreiecksbahn im Stand, Schritt und Trab gemustert und anschließend im Hinblick auf das Zuchtziel der Rassen nach den Beurteilungskriterien Typ, Körperbau, Korrektheit des Ganges, Trab, Schritt und Gesamteindruck rangiert. Alle Stuten, die nach Vorgabe der Zuchtverbandsordnung (ZVO) leistungsgeprüft sind und bei dieser Bundesschau eine Note von 8,0 und höher erhalten haben, hatten auch die Möglichkeit, die FN-Bundesprämie zu erhalten. Insgesamt haben 20 Stuten diese Prämierung und die dazugehörige Plakette der FN in Magdeburg in Empfang nehmen dürfen. Erstmalig war es für dreijährige Stuten, die zum Zeitpunkt der Bundesschau nicht leistungsgeprüft waren, möglich, eine Anwartschaft auf die FN-Bundesprämie zu bekommen. Die Urkunde und Plakette sowie die Eintragung auf der Zuchtbescheinigung erhalten sieben auf dieser Schau herausgestellte Stuten, wenn sie bis fünfjährig die Anforderungen an Leistungsprüfungen absolviert haben.

„Es war eine superschöne Bundesschau mit hohem Niveau. Ich habe hoch motivierte Züchter und professionelles Vorstellen der Stuten erleben dürfen. Die Stuten waren sehr modern und bewegungsstark. Die Endringstuten der deutschen Reitponys waren sehr bedeutend. Das ist ein Zeichen für den züchterischen Fortschritt.“, fasste Florian Solle, einer der Richter bei den Deutschen Reitponys, seinen Eindruck von den insgesamt 43 vierbeinigen Teilnehmern zusammen. Zeitgleich begutachtete eine weitere Richtergruppe die 36 Ponys der anderen Rassen „Es ist immer wieder interessant, gerade bei den zahlenmäßig kleinen Rassen wie Connemara Pony, New Forest Pony und Welsh Pony Stuten aus allen deutschen Zuchtverbänden zu sehen und sie miteinander vergleichen zu können.“ sagte Volker Hofmeister. Auch er war sehr zufrieden mit der Schau und den präsentierten Ponys „Bei den genannten Rassen sollte auf einen taktsicheren Ablauf im Trab bei angemessenen „Tempo“ geachtet werden, wobei eine aktive Hinterhand und ein losgelassener Rücken besondere Beachtung finden sollten. Im Typ waren bei allen drei Rassen ausdrucksvolle Vertreterinnen am Start.“ FN/Dr. T. Dohms-Warnecke

Die vollständigen Ergebnisse sind im Internet unter www.pferd-aktuell.de/bundesschauen veröffentlicht.

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