Deutscher Waldgeist im Prix de l‘ Arc de Triomphe auf Platz vier

Deutscher Waldgeist im Prix de l‘ Arc de Triomphe auf Platz vier

Zweiter Erfolg hintereinander für die vierjährige englische Super-Stute Enable im bedeutendsten Galopprennen der Welt in ParisLongchamp: Die von John Gosden für den Saudi-Prinzen Khalid Abdullah trainierte 20:10-Favoritin gewann am Sonntag unter Star-Jockey Lanfranco Dettori (47) nach 2017 zum zweiten Mal hintereinander den Qatar Prix de l‘ Arc de Triomphe (Gruppe I, 5 Mio. Euro, 2.400 m) vor Sea Of Class, einer weiteren Engländerin, dem Vorjahreszweiten Cloth Of Stars und dem Deutschen Waldgeist auf Rang vier, der vom Gestüt Ammerland in Bayern gezogen wurde und dieser Zuchtstätte gemeinsam mit dem Newsells Park Stud gehört.

Dettori servierte Enable, der die rund 50.000 Zuschauer in der französischen Hauptstadt zum Großteil volles Vertrauen geschenkt hatten, an fünfter Position hinter Nelson, Capri, Clincher und Defoe einen Traum-Rennverlauf. Früh auf der Zielgeraden startete er seine Attacke und sorgte damit für eine Vorentscheidung, denn Enable setzte sich auf mehrere Längen ab. 

Sechster Sieg für Dettori

Es sprach schon vieles für einen leichten zweiten Arc-Sieg Enables, die nach einer Verletzungspause 2018 nur einen Vorbereitungsstart absolviert hatte, doch dann rückte von einem der letzten Plätze Sea Of Class heran. Aber das Ziel stand genau richtig für die Nathaniel-Tochter Enable, die nach 2:29,24 Minuten einen kurzen Hals Vorteil behauptete und wie schon 2017 die stolze Summe von 2.857.000 Euro als Siegbörse für Khalid Abdullah eingaloppierte. „Ich war noch nie so nervös wie vor diesem Arc“, gab Jockey Lanfranco Dettori später zu, der seinen sechsten Arc gewann.

Sea Of Class kommt immer näher

Sea Of Class hätte Enable wenige Meter weiter wohl noch den Erfolg streitig gemacht, doch musste sie einfach von zu weit hinten kommen. Cloth Of Stars lief für Scheich Mohammeds Godolphin-Stall als Dritter abermals ein großes Rennen. Der Deutsche Waldgeist, den der französische Meistertrainer Andre Fabre in Chantilly trainiert, machte aus dem Mittelfeld noch viel Boden gut und lief als Vierter ebenfalls ein ausgezeichnetes Rennen. 285.500 Euro wanderten auf das Konto seiner Eigner.

Der in deutschem Mitbesitz (von Heiko Volz und Stefan Falk) stehende Tiberian (William Buick) spielte ebenso wie der von der Deutschen Barbara Moser gezogene Patascoy (Olivier Peslier) keine Rolle.

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