Welcher „Kölner“ wird Derby-Favorit für einen Winter?

Welcher „Kölner“ wird Derby-Favorit für einen Winter?

Klasse-Saisonfinale 2018 am Sonntag auf der Galopprennbahn in Köln: Mit dem Preis des Winterfavoriten (Gruppe III, 155.000 Euro, 1.600 m, 7. Rennen um 16:40 Uhr) präsentiert man in der Domstadt das bedeutendste Rennen für die jüngsten Galopper, den Zweijährigen-Jahrgang. Diesmal treten acht Hoffnungen für die kommende Rennsaison, die allesamt in Köln trainiert werden, an und wollen die Nachfolge des 2017 so imponierenden Erasmus antreten. 

2016 triumphierte mit Langtang ein Hengst aus dem Mitbesitz von Fußball-Manager Klaus Allofs, 2015 mit Isfahan der spätere Derbysieger. Seit jeher gilt der Sieger der Prüfung über Winter als potenzieller Favorit für das Blaue Band im darauffolgenden Jahr.

Django Freeman imponierte in Düsseldorf

Django Freeman (Lukas Delozier) aus dem Kölner Stall von Henk Grewe bringt Klasse-Referenzen mit, er ist nach zwei Starts noch ungeschlagen und brillierte zuletzt im Auktionsrennen in Düsseldorf. „Wir gehen mit Django Freeman sehr zuversichtlich ins Rennen. Der Winterfavorit war sehr früh unser Plan“, sagt der Trainer.

Renn-Vereins-Präsident Eckhard Sauren vertraut auf den von Peter Schiergen trainierten Noble Moon (Andrasch Starke), der hier einen Klasse-Einstand nach Maß gab. Der Coach: „Noble Moon hat sich nach seinem ersten Sieg im Leben auf der Kölner Heimatbahn weiter verbessert. Wir hoffen, eine gute Rolle spielen zu können“.

Auch Bristanos (Filip Minarik) Debüt in Iffezheim war als Zweiter vielversprechend, sein Halbbruder Brisanto gewann den Winterfavoriten vor vier Jahren. Trainer Miltcho Mintchev: „Bristano kann seinem Bruder nacheifern. Der Hengst kann jeden Boden und wir haben mit Filip Minarik einen sehr erfahrenen Reiter gebucht.“

Quartett für Klug

Champion Markus Klug hat mit Moonlight Man (der Ritt von Stalljockey Adrie de Vries), Man On The Moon (Fabrice Veron), Sibelius (Maxim Pecheur) und Wilder (Martin Seidl) gleich vier Eisen im Feuer. Klug: „Dieses Mal sind unsere Pferde eher Außenseiter. Stalljockey Adrie de Vries hat sich für Moonlight Man entschieden. Ich bin sehr gespannt, wo wir landen werden“. Komplettiert wird das Feld von Rip Van Lips (Alexander Pietsch) aus dem Stall von Andreas Suborics, dem Fünften im Zukunftsrennen in Baden-Baden. 10.000 Euro sind in der Premium-Dreierwette als Auszahlung garantiert.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.