Landesjugendsprecher trafen sich zum Austausch in Berlin

Landesjugendsprecher trafen sich zum Austausch in Berlin

Franziska Jaensch und Henriette Dierkes widmeten sich gemeinsam mit weiteren 20 Landesjugendsprecher aus zwölf Landesverbänden ein ganzes Wochenende lang dem Thema Interessenvertretung und Politik in Berlin. Im Gespräch mit dem Abgeordneten Dieter Stier, dem Leiter des FN-Hauptstadtbüros Bernhard Feßler, der Vizepräsidentin des Pferdesportverbandes Berlin-Brandenburg, Martina Schünemann sowie mit Vertretern des DOSB und der dsj erhielten die Jugendliche einen Einblick in das Geschehen im Bundestag und das Thema Lobbyarbeit. „Was genau ist eigentlich der Sportausschuss?“, „Welche Pferde-Themen sind aktuell brennend?“ und „Wie sieht der Einstieg in die Politik aus?“, wollten die Landesjugendsprecher von Dieter Stier wissen. „Der Sportausschuss ist zuständig für den Spitzensport. Hier wird zum Beispiel über den Haushalt beraten, über das Anti-Dopinggesetz oder auch über große Veranstaltungen gesprochen, wie zum Beispiel die Olympischen Spiele“, verriet der CDU-Politiker, der neben dem Sportausschuss auch dem Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft angehört. Brennende Themen seien die Pferdesteuer, der Schenkelbrand und der Wolf, so Stier weiter. Im Hauptstadtbüro des Deutschen Sports drehte sich alles um das Thema Interessenvertretung und Lobbyarbeit. Der ehemalige Sportjournalist Christian Sachs, seit elf Jahren Leiter des Hauptstadtbüros, berichtete von seiner Arbeit und Rebekka Kemmler-Müller, Referentin der Deutschen Sportjugend (dsj) veranschaulichte ihre Tätigkeit anhand des Themas Prävention Sexualisierter Gewalt. Es war das erste Mal, dass die FN ein solches Jugendbildungsprogramm in Berlin organisiert hat. Das Fazit der FN-Abteilung Jugend fiel positiv aus. „Die Jugendlichen haben anhand von praktischen Beispielen gelernt, wie sie ihre Interessen gezielt vertreten und die Stimme der Jugend in der Gesellschaft platzieren können. Wir haben uns gefreut, dass wir in Berlin mit solch offenen Armen empfangen wurden“, sagte die Organisatorin des Treffens, Annika Schalück.

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