Deutsche Bank Reitsport-Akademie startet mit neun Dressurtalenten ins vierte Jahr

Deutsche Bank Reitsport-Akademie startet mit neun Dressurtalenten ins vierte Jahr

Frankfurt/Main (fn-press). Die Deutsche Bank hat im Rahmen des Internationalen Festhallen Reitturniers in Frankfurt den vierten Jahrgang ihrer Deutsche Bank Reitsport-Akademie vorgestellt. Neun Nachwuchstalente des Dressursports erhalten 2019 unter der sportlichen Leitung von Bundestrainerin Monica Theodorescu wieder eine besondere, dreigeteilte Förderung – mit gezielten Trainingsmaßnahmen, Wildcards für internationale Turniere und in Form von Mentoren aus der Deutschen Bank. Seit 2016 fördert die Bank jedes Jahr bis zu zehn junge Ausnahmesportler im Dressurreiten.

Tilman Wittershagen, Sprecher der Geschäftsleitung Region Mitte der Deutschen Bank, sagte anlässlich der Vorstellung des neuen Jahrgangs: „Wir gehen jetzt ins vierte Jahr. Da beginnt die Förderung nachhaltig zu werden. Die Erfolge, die der deutsche Dressurnachwuchs in diesem Jahr erzielt hat, sind vielversprechend und zeigen, dass wir mit unserem Engagement auf dem richtigen Weg sind.“

2018 schnitten die Akademisten wieder erfolgreich auf internationalen Turnieren ab. Insgesamt sammelten die Reiterinnen fast 40 Siege und Platzierungen auf Drei- und Viersterne Grand-Prix-Niveau sowie mehr als 50 Siege und Platzierungen in der internationalen U25-Tour. Herausragende Ergebnisse erzielten sie auch bei den U25-Europameisterschaften im niederländischen Exloo. Unter anderem gewann die deutsche Mannschaft mit Bianca Nowag, Juliette Piotrowski, Jil-Marielle Becks und Lisa-Maria Klössinger die Teamwertung. „Das Konzept der Deutsche Bank Reitsport-Akademie ist richtig gut. In diesem Jahr haben die Reiterinnen Gold bei der U25-EM gewonnen, und alle vier Reiterinnen erreichten über 70 Prozent. Dieses Konzept für junge Dressurreiter sucht seinesgleichen. Das gibt es nur bei uns. Das Gesamtpaket der Akademie ist eine Unterstützung nicht nur im Pferdesport, sondern fürs Leben“, sagte Bundestrainerin Monica Theodorescu.

Besonders bewährt hat sich bei den jungen Akademisten, dass sie erfahrene Mentoren aus der Deutschen Bank auf dem Weg in den Spitzensport und in das Berufsleben begleiten. Alle Akademisten engagierten sich 2017 über ihre eigene Förderung hinaus auch im sogenannten Mini-Mentee-Projekt. Sabine Bachmann, Director Sport im Bereich Art, Culture & Sports der Deutschen Bank, sagte: „Hier haben sie junge Amateurreiter trainiert und ihre Erfahrungen und Netzwerke mit ihnen geteilt, um die Begeisterung für die Dressur auch in den Regionen zu fördern.“

Die neun aktuellen Talente der Deutsche Bank Reitsport-Akademie für 2019 setzen sich jeweils aus den Medaillenträgern der U21-/U25-Europameisterschaften, den Perspektivgruppenreitern des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) und den besten Reiter-Pferd-Kombinationen aus den Finalisten des Piaff-Förderpreises und des Louisdor-Preises zusammen. Sie werden vom Dressurausschuss des DOKR und der Bundestrainerin nominiert.

Die Stipendiaten können sich für das Folgejahr erneut qualifizieren und maximal vier Jahre in der Fördergruppe bleiben. Als besondere Auszeichnung nimmt die oder der jeweils Beste eines Jahrgangs am CHIO in Aachen teil, einem der weltweit renommiertesten Reitturniere. Im Jahrgang 2019 fördert die Deutsche Bank Reitsport-Akademie folgende Nachwuchs-Reiterinnen und -Reiter: (* = neu aufgenommen)

Anna Abbelen (*): Die 22-Jährige lebt in Kempen und hat bereits acht Goldmedaillen auf Nachwuchs-Europameisterschaften gewonnen. 2014 wurde sie mit Fürst on Tour dreifache U21-Europameisterin. Inzwischen ist sie mit Henny Hennessy auf dem Weg in den Grand Prix Sport und war in diesem Jahr im Piaff-Förderpreis erfolgreich unterwegs.

Jil Marielle Becks (*): Die 21-Jährige aus Senden startete in diesem Jahr mit Damon’s Satelite NRW in der U25-Tour voll durch. In Exloo/NED gewannen sie EM-Gold mit dem Team und in der Einzelwertung. Hinzu kam Silber in der Kür. Im November folgte der Siegt im Finale des Piaff-Förderpreises.

Hannah Erbe: Die 19-jährige Krefelderin ist das jüngste Mitglied der Akademie. Sie wurde mit ihrem Pferd Carlos 2017 dreifache U21-Europameisterin und hat ebenfalls bisher acht Goldmedaillen bei Nachwuchseuropameisterschaften gewonnen. Hannah arbeitet halbtags im Stall der sechsfachen Olympiasiegerin Isabell Werth und absolviert ein Fernstudium.

Kathleen Keller (*). Die 28-Jährige studierte Wirtschaftspsychologin gehört mit San Royal dem deutschen Perspektivkader an. In diesem Jahr hat sich Keller in der Nähe von Hamburg mit einem eigenen Stall selbstständig gemacht. Mit San Royal gewann sie zuletzt die Grand Prix Kür beim CDI4* in Oldenburg.

Lisa-Maria Klössinger: Die 25-Jährige lebt in München, wo sie ihr Sport- und Eventmanagement-Studium abschloss. Mit ihren Pferden FBW Daktari und Quam Libet sammelt sie inzwischen Grand-Prix-Erfolge. 2017 war ihr Jahr. Sie wurde mit Daktari nicht nur Triple-Europameisterin der Altersklasse U25, sondern gewann auch das Finale des Piaff-Förderpreises.

Bianca Nowag: Die Westfälin (24) ist Mitglied der Perspektivgruppe Dressur und gehörte 2017 und 2018 mit Fair Play RB zum siegreichen Team bei der U25 Europameisterschaft. Hinzu kamen vordere Platzierungen im Piaff-Förderpreis. Nach dem Abitur absolvierte Bianca eine kaufmännische Lehre und arbeitete halbtags auf dem Hof Westendarp in der Nähe von Osnabrück. Nachmittags ritt sie ihre Pferde am DOKR in Warendorf. Nun hat sie sich als Bereiterin selbstständig gemacht.

Ninja Rathjens: Mit ihrem Emilio war die 24-Jährige Mitglied der Gold-Equipe bei den U25-Europameisterschaften 2017. Außerdem belegten die beiden einen hervorragenden siebten Platz im Finale des Louisdor-Preises. Neben der Reiterei absolviert Ninja ein BWL Fernstudium und arbeitet im Unternehmen ihrer Eltern.

Anna-Magdalena Scheßl (*): In diesem Jahr stieg die 22-Jährige mit ihrem Pferd Biedermeier in die U25-Tour ein. Neben der Reiterei verbringt die Münchenerin viel Zeit im Labor, denn sie studiert Biochemie.

Franziska Stieglmaier: Die aus Roth stammende 26-Jährige Fränkin ist ausgebildete Pferdewirtin und im eigenen Familienbetreib für die Ausbildung der Pferde zuständig. Zu ihren größten Erfolgen zählt neben dem Sieg im Finale des Piaff Förderpreises 2016 der zweite Platz im Grand Prix Special anlässlich des CDI4* in München 2017 mit dem selbst ausgebildeten Lukas.

Die ausscheidenden Reiterinnen Florine Kienbaum, Victoria Michalke, Juliette Piotrowski und Charlott-Maria Schürmann bleiben der Reitsport-Akademie als „Alumni“ verbunden und werden weiterhin durch einen Mentor unterstützt.

Über die Deutsche Bank:

Die Deutsche Bank ist eines der engagiertesten Unternehmen in der Sportförderung in Deutschland. Seit 2001 ist sie Partner der Stiftung Deutsche Sporthilfe. Als Nationaler Förderer hilft sie talentierten Athleten, Sport und Ausbildung besser zu verbinden. Seit 2012 unterstützt sie mit dem „Deutsche Bank Sport-Stipendium“ den Top-Nachwuchs der Deutschen Sporthilfe auch finanziell. Seit 1955 fördert die Deutsche Bank den CHIO in Aachen als Hauptpartner; dies ist das zeitlich längste sportliche Engagement der Bank. Die Sportförderung der Bank ist Teil des Bereichs Art, Culture & Sports. Die Deutsche Bank bietet vielfältige Finanzdienstleistungen an – vom Zahlungsverkehr und dem Kreditgeschäft über die Anlageberatung und Vermögensverwaltung bis hin zu allen Formen des Kapitalmarktgeschäfts. Zu ihren Kunden gehören Privatkunden, mittelständische Unternehmen, Konzerne, die Öffentliche Hand und institutionelle Anleger. Die Deutsche Bank ist Deutschlands führende Bank. Sie hat in Europa eine starke Marktposition und ist in Amerika und der Region Asien-Pazifik maßgeblich vertreten. Quelle: Deutsche Bank

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