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FN-Bildungskonferenz mit den Pferdeführerscheinen im Fokus

FN-Bildungskonferenz mit den Pferdeführerscheinen im Fokus

Die Deutsche Reiterliche Vereinigung lädt am 18. Juni zur 12. Bildungskonferenz auf dem Hof Schulze Niehues in Warendorf-Freckenhorst ein. Thematischer Schwerpunkt werden die Themen Sicherheit und Tierwohl sein, in diesem Zusammenhang geht es auch um die Einführung der Pferdeführerscheine. Die Veranstaltung beginnt um 10 Uhr und endet gegen 17 Uhr. Die Bildungskonferenz steht allen am Thema Interessierten offen, wendet sich inhaltlich aber im Besonderen an Berufs- und Amateur-Ausbilder, Vereinsvorstände und andere Funktionsträger im Pferdesport. Inhabern von Ausbildungslizenzen kann die Teilnahme an der Bildungskonferenz mit 6 Lerneinheiten (Profil 3) anerkannt werden.

Das Thema Sicherheit im Pferdesport zieht sich wie ein roter Faden durch sämtliche Ausbildungsgänge der APO und spielt auch im Alltag eines jeden Ausbilders eine wichtige Rolle. Mit der Einführung der neuen Pferdeführerscheine Umgang und Reiten stehen den Trainern ab 2020 zwei neue Qualifikationen zur Verfügung, die genau hier eine Lücke schließen. „Es ist unsere Verantwortung als Bundesverband für Pferdesport und Pferdezucht, Qualifikationen anzubieten, die zeitgemäß sind und dem gesellschaftlichen Wandel Rechnung tragen. Dazu gehört auch die größere Sensibilität gegenüber der Nutzung von Pferden. Die neuen Führerscheine sollen für mehr Sicherheit, Unfallverhütung und Tierwohl sorgen. Sie sind maßgeschneidert für Menschen, die mit ihrem Pferd nicht nur auf einer Anlage, sondern auch im Gelände unterwegs sind. Ausreiten bringt es oft mit sich, dass man mit dem Pferd Straßen nutzen muss und damit zum Verkehrsteilnehmer wird. Das stellt besondere Anforderungen an Mensch und Pferd“, erklärt Thies Kaspareit, Leiter der FN-Abteilung Ausbildung, den Hintergrund für die Führerscheine.

Vormittags werden sowohl der Pferdeführerschein Umgang als auch der Pferdeführerschein Reiten in Theorie und Praxis vorgestellt. Reitmeister Martin Plewa wird die Natur des Pferdes und das arttypische Verhalten thematisieren und erläutern, wie der Trainer die Ausbildung sicher und pferdegerecht gestalten kann. Ludger Schulze Niehues, Pferdewirtschaftsmeister und Leiter der Fachschule Reiten in Freckenhorst, zeigt anhand von Praxisbeispielen, wie die neuen Ausbildungsmaßnahmen umgesetzt werden können. Am Nachmittag tritt dann die praktische Ausbildung von Pferd und Reiter in den Vordergrund. Auch hierbei wird das Thema „Pferdegerechte Ausbildung unter Berücksichtigung der Natur des Pferdes” im Vordergrund stehen. Thies Kaspareit und Kai Vorberg, Voltigiermeister und Bundestrainer Bildung, stellen gemeinsam den Zusammenhang zwischen dem Lernverhalten des Pferdes und den Grundsätzen der klassischen Reitlehre her. Pferdewirtschaftsmeisterin und Mannschaftsolympiasiegerin Dorothee Schneider erläutert in ihrem Praxispart zur Dressurausbildung, dass gutes Reiten immer im Einklang mit der Natur des Pferdes stattfindet und dessen Bedürfnisse berücksichtigt.

Monika Schnepper, Pferdewirtschaftsmeisterin und Ausbildungsleiterin am Gestüt Ligges, trainiert ihre Tochter Johanna und ermöglicht Einblicke in die Grundausbildung von jungen Reitern. Sie zeigt, wie wichtig es ist, heranwachsende Pferdesportler für die Bedürfnisse des Pferdes zu sensibilisieren und wie der Ausbilder das Einfühlungsvermögen seiner Schüler fördern kann. Dr. Vivian Gabor, Diplom-Biologin und Trainerin B Westernreiten, begleitet das praktische Training von Dorothee Schneider und Monika Schnepper aus verhaltensbiologischer Sicht und stellt den Transfer zum Lernverhalten des Pferdes her.

Im Rahmen der Bildungskonferenz werden traditionell auch die Amateurausbilder mit der Gebrüder Lütke Westhues Auszeichnung geehrt und die Gewinner des Wettbewerbs „start-you-up“ für Trainerassistenten ausgezeichnet. Die Teilnahmegebühr beträgt 25 Euro, für Persönliche Mitglieder der Deutschen Reiterlichen Vereinigung 20 Euro. Anmeldeschluss ist der 15. Mai 2019. Weitere Informationen: www.pferd-aktuell.de/bildungskonferenz, Telefon: 02581/6362-230 oder via E-Mail: mgrabowski@fn-dokr.de.

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