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Mario Schildt siegreich im Fahren der schweren Klasse

Mario Schildt siegreich im Fahren der schweren Klasse

Mario Schildt_Bad Segeberg_4Spaenner_(c) Jutta Wego
Mario Schildt_Bad Segeberg_4Spaenner_(c) Jutta Wego

(Quelle: Hippothek: Franz Wego) Bad Segeberg. 14 Tage nach seinen Siegen in Jübek (Schleswig) fuhr Vierspänner-Landesmeister Mario Schildt (Nieköhr) am letzten Hitzewochenende erneut nach Schleswig-Holstein um am S-Turnier in Bad Segeberg teilzunehmen, in das die Deutsche Meisterschaft der Pony- und Para-Fahrer integriert war. Bereits am Freitag in der S-Dressur für Vierspänner lieferte Mario Schildt das erste Achtungszeichen. Mit nur drei Punkten Rückstand (-0,746 für die S-Kombi) zu Rainer Duen aus Steinburg, einem der besten deutschen Vierspännerfahrer, wurde Mario Schildt mit den Pferden Hojvangs Aros, Korn, Lando und Supermand Zweiter. Richterin Renate Schröder hatte ihn auf dem 1. Platz. Im Gelände fuhr Mario Schildt in sechs der sieben Hindernisse die Bestzeiten. Lediglich in Hindernis 5 waren zwei Fahrer etwas schneller. Der Sieg in seiner Spezialdisziplin vor Rainer Duen und dem einheimischen Robert Blender fiel für den 40-Jährigen deutlich aus. Auch das Hindernisfahren konnte Mario Schildt trotz 17,91 Strafpunkte gewinnen. Hier gab es bei Rainer Duen ein Problem mit der Zeitmessanlage, der deshalb mit Mario Schildt zusätzlich auf dem ersten Platz gesetzt wurde. Das hatte auch Auswirkungen auf die Kombinierte Prüfung, die dadurch mit Mario Schildt und Rainer Duen ebenfalls zwei Sieger hatte. Marios 65-jähriger Vater Erhard Schildt und der Woldegker Christian Hornung-Petit nahmen an der Zweispänner-Kombi Klasse M für Pferde teil. In der Dressur überraschte Erhard Schildt mit den Pferden Korn und Amos wie schon in Jübek. Der 2. Platz war der verdiente Lohn. Deutlich hinter ihm fuhr auch Christian Hornung-Petit auf dem 3. Rang in die Platzierung. Woldegk-Sieger Christian Hornung-Petit befindet sich mit den Pferden Candy Girl und Chester Blue in guter Form und gewann die Teilprüfung Gelände. Erhard Schildt lieferte solide Fahrten in den fünf Hindernissen und wurde Dritter. Wie schon in Jübek war das Hindernisfahren für Erhard Schildt ein schwarzer Tag. Er sammelte zu viele Strafpunkte und konnte sich nicht platzieren. Anders Christian Hornung-Petit, der trotz drei Kegelfehler Dritter wurde. Erhard Schildt fiel auch in der M-Kombi hinter Christian Hornung-Petit auf den 3. Platz zurück. Sieger wurde Max Berlage vom Reitverein Schaag.

In der Anspannung der Pony-Zweispänner, die zugleich als Deutsche Meisterschaften austragen worden sind, starteten für Mecklenburg-Vorpommern Felix Dallmann (PSV Friedland) und Anja Krüger (Reitergilde Katzow). Beide mussten nach einem nicht optimalen Start in der Dressur, im Gelände ordentlich Boden gut machen. Im Gesamtklassement belegt Anja Krüger mit Black Wonder, Sonnerberg´s Yabadabadoo und Sonnerberg´s Yana den elften Platz und Felix Dallmann, der erstmals bei den Deutschen Meisterschaften in der schweren Klasse fuhr, in der Anspannung Bellamy und Burnkid Platz dreizehn. Deutscher Meister der Pony Zweispänner wurde Dieter Baackmann vor Jan-Felix Pfeffer und Stephan Koch. Deutscher Meister der Pony-Vierspänner wurde Vorjahressieger Steffen Brauchle vor Jaqueline Walter und Sven Kneifel. Rüdiger Schulz von der Insel Poel rangiert mit seinen Ponies Babet, Fips, Fugetsch und Honeymoons Dream auf dem achten Platz.

Mit den abgekühlten Temperaturen heißt es für die Fahrer aus Mecklenburg-Vorpommern am kommenden Wochenende in Katzow die Landesmeisterschaften der Einspänner auszufahren (Zeitplan unter: www.pferdesportverband-mv.de/wp-content/uploads/upload/Katzow-2019-ZP.pdf downloadbar.)

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