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Corona im Pferdesport in Mecklenburg-Vorpommern

Corona im Pferdesport in Mecklenburg-Vorpommern

Rostock (LV MV). Der Landesverband MV für Reiten, Fahren und Voltigieren e. V. nimmt mit Bedauern wahr, dass die ersten Pferdesportveranstaltungen in unserem Land zum Schutz vor der Ausbreitung des Coronavirus (COVID-19) abgesagt worden sind. Wohin der Weg der behördlichen Empfehlungen, Beauflagungen oder Versagungen weiterführen wird, hängt maßgeblich von den tagesaktuellen Entwicklungen und Fallzahlen ab. FN und DOKR werden alle eigenen Veranstaltungen bis zum 30.04.2020 absagen. Die FN empfiehlt allen anderen Veranstaltern, eigenverantwortlich zu prüfen, ob sie ihre Veranstaltungen wirklich durchführen wollen.

Der Landesverband rät Turnierveranstaltern, sich eng mit dem örtlichen Gesundheitsamt (zu finden unter https://tools.rki.de/PLZTool/) über die Durchführung einer Veranstaltung abzustimmen.

Unsererseits und seitens der FN können wir Turnierveranstaltern eine Verschiebung des Nennungsschlusses näher an den Veranstaltungsbeginn ermöglichen, um maximale Flexibilität in Bezug auf eine Absage zu erreichen. Laut LPO ist es möglich, den Nennungsschluss auf maximal fünf Tage vor Beginn des Turniers zu legen. Alle Veranstalter, die den Nennschluss dichter an die Veranstaltung schieben möchten, melden sich bitte beim Landesverband MV per E-Mail an k.hendler@pferdesportverband-mv.de oder Tel: 0381/3778735 um die entsprechenden Änderungen vorzunehmen.

Was tun im Fall der Absage:

Müssen Sie eine Veranstaltung absagen, informieren Sie uns bitte unter Landesverband MV, via E-Mail an k.hendler@pferdesportverband-mv.de oder per Tel: 0381/3778735. Der Landesverband MV leitet diese Informationen an die FN weiter, damit diese im Online-Nennungssystem NEON eingetragen werden kann. Sodann erhalten alle Teilnehmer, die bisher für das entsprechende Turnier genannt haben, durch das System eine automatische Absageinformation.

Bitte informieren Sie auch die verantwortliche Meldestelle, die eingeladenen Richter, den Turniertierarzt, die med. Versorgung und den Schmied über die Absage, damit Alle umfassend informiert sind.

Der Landesverband MV erhebt nur LK-Abgaben für Nennungen auf PLS oder BV und die Gebühren für einzelne Prüfungen oder Wettbewerbe, die tatsächlich durchgeführt worden sind. Zudem erhebt die FN keine Veranstaltergebühren, wenn Turniere abgesagt werden müssen.

Bei Absage bis Nennungsschluss (bzw. ca. 2 Tage nach Nennungsschluss) erfolgt keine Abbuchung des Nenngeldes durch die FN.

Bei Absage nach Nennungsschluss (d.h. das Geld wurde von der FN bereits von den Nennern abgebucht und an den Veranstalter überwiesen), muss der Veranstalter das Nenngeld an die Nenner/Teilnehmer zurückerstatten.

Ob sich ein Veranstalter auf das Vorliegen „höherer Gewalt“ berufen kann, muss von Einzelfall zu Einzelfall entschieden werden. Als höhere Gewalt bezeichnet man ein „betriebsfremdes, von außen herbeigeführtes Ereignis, das unvorhersehbar und ungewöhnlich ist, und das mit wirtschaftlich erträglichen Mitteln auch durch die äußerste, nach der Sachlage vernünftigerweise zu erwartenden Sorgfalt nicht verhütet oder unschädlich gemacht werden kann.“

Grundsätzlich können Epidemien und Seuchen durchaus als höhere Gewalt aufgefasst werden. Dies gilt jedenfalls dann, wenn die zuständige Gesundheitsbehörde eine Veranstaltung aufgrund des Coronavirus untersagt und der Veranstalter nicht bereits bei Abgabe der Ausschreibung damit rechnen musste.

Anders wird die Sache zu beurteilen sein, wenn ein Veranstalter seine Veranstaltung allein aus Furcht vor dem Virus absagen möchte. In diesem Fall wird er sich nicht auf höhere Gewalt berufen können.

Wie werden Kosten im Falle einer Absage eines Turniers oder einzelner Prüfungen rückabgewickelt?

Das kommt darauf an, ob ein Fall höherer Gewalt vorliegt.

Liegt keine höhere Gewalt vor, kann die Ausschreibung unter Umständen laut Leistungs-Prüfungs-Ordnung (LPO) bis sieben Tage nach Nennungsschluss zurückgezogen werden. Die Teilnahmegebühren sind dann vollständig zurückzubezahlen (vgl. § 32 Ziff. 1 LPO).

Im Falle höherer Gewalt können Turniere und Prüfungen mit Genehmigung der zuständigen Stelle abgesagt werden. Die zuständigen Stellen sind vor Beginn der Veranstaltung FN und Landeskommission (LK), während der laufenden Veranstaltung FN und LK-Beauftragter (vgl. § 32 Ziff. 5 LPO). Wenn eine oder mehrere Prüfungen aufgrund von höherer Gewalt abgesagt werden müssen, verbleiben dem Veranstalter 3 Euro je reserviertem Startplatz, bei Vielseitigkeits-Prüfungen sind es 10 Euro, damit dieser seine bereits getätigten Kosten decken kann. Der Teilnehmer erhält demnach seine Kosten abzüglich des Veranstalteranteils und abzüglich der 0,85 Cent FN-Nennungsgebühr zurück. Letztere bleibt bei der FN, da das Nennungssystem genutzt und die Nennung bearbeitet wurde.

In jedem Falle benötigen die betroffenen Meldestellen einige Tage um die Rückabwicklungen zu vollziehen. Insoweit bitten wir alle Aktiven davon Abstand zu nehmen sich an die jeweilige Meldestelle zu wenden. Alle erforderlichen Daten werden den Meldestellen durch die FN zur Verfügung gestellt.

Veranstalter – Pferdesportler und der Landesverband MV gemeinsam für den Sport!

Kontakt zum Landesverband MV für Reiten, Fahren und Voltigieren e. V.

E-Mail: k.hendler@pferdesportverband-mv.de

Tel.: 0381/3778735

Fax: 0381/3778917

www.facebook.com/pferdesportverbandMV/

www.pferdesportverband-mv.de

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