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Eckpunktepapier der Pferdewelt zur Corona-Pandemie

Eckpunktepapier der Pferdewelt zur Corona-Pandemie

Warendorf/ Rostock (FN/ LV MV). Die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) e.V. und ihre angeschlossenen Mitgliedsorganisationen stehen ausdrücklich zum bestmöglichen, verantwortungsvollen Umgang mit der Corona-Pandemie und der gesamtgesellschaftlichen Verantwortung in diesen schweren Zeiten. Solidarität zu zeigen und zu leben, der gemeinsamen gesellschaftlichen Verantwortung gerecht zu werden sowie Pferdesport und Pferdezucht in ihrer Gesamtheit damit zu vereinbaren – das ist die zentrale Leitidee dieses Eckpunktepapiers. Das Papier wird durch konkrete Leitfäden für verschiedene Bereiche des Pferdesports und der Pferdezucht ergänzt. Der Pferdesport als Natur- und Individualsportart hat, genau wie die Pferdezucht, per se eine günstigere Ausgangslage für den Infektions-schutz. Dazu trägt die große, luftige Infrastruktur der Pferdesportanlagen bei. Ein Sicherheitsabstand von mehreren Metern zwischen Pferden gehört schon immer zu den essentiellen Sicherheitsregeln im Pferdesport. Direkter Kontakt findet nicht statt. Auch im Rahmen der Vorbereitung und Pflege von Pferden wird Sicherheitsabstand eingehalten. Darüber hinaus gibt es grundlegende Eckpunkte zum Hygiene- und Infektionsschutz-management, die für Pferdesport und Pferdzucht in ihrer Gesamtheit sichergestellt werden können.

Das sind insbesondere:

  • Reduzierung/Begrenzung der Anwesenheitszeiten auf der Pferdesportanlage bzw. dem Zuchtbetrieb und die Betonung des verantwortungsvollen Schutzes der Menschen.

  • Nachvollziehbare Dokumentation der Anwesenheitszeiten der Menschen auf der Pferdesportanlage bzw. dem Zuchtbetrieb.

  • Die Anzahl der Pferde und Menschen, die gleichzeitig in einer Reithalle bzw. auf einem Reitplatz trainieren, wird mit Blick auf den Infektionsschutz klein gehalten und Abstand gewährleistet.

  • Die Anzahl der Pferde, die in einem Stalltrakt gleichzeitig gepflegt werden, wird mit Blick auf den Infektionsschutz klein gehalten und Abstand gewährleistet.

  • Reduzierung der Kontakte auf das Minimum und Einhaltung der Mindestabstands-regeln zu anderen Personen.

  • Benennung einer Person im Reitstall bzw. dem Zuchtbetrieb, die für die Über-wachung und Beratung zu Hygiene- und Infektionsschutzvorgaben verantwortlich ist.

  • Einhaltung aller Maßgaben zum Infektionsschutz, wie zum Beispiel Handhygiene.

  • Besonderer Schutz der Angehörigen von Risikogruppen.

  • Infektionsrisiken in allen Bereichen der Pferdesportanlage bzw. des Zuchtbetriebes und für alle Maßnahmen und Angebote abwägen, einordnen und entsprechende Schutzmaßnahmen umsetzen. Das gilt auch beim Zuchteinsatz von Pferden. Als Hilfestellung dafür stehen konkretisierende Leitfäden zur Verfügung, beispielsweise für den Reitschulunterricht und den Wettkampfbetrieb sowie für Zuchtveran-staltungen.

Die konkretisierenden Leitfäden stehen hier als Download zur Verfügung:

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