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Nächste Woche: Late Entry in Groß Viegeln

Nächste Woche: Late Entry in Groß Viegeln

(Groß Viegeln) Aus sechs wurden vier Tage und an denen finden 16 Springprüfungen statt. In Groß Viegeln bietet Nationenpreisreiter Holger Wulschner mit dem RC Passin vom 14. – 17. Mai ein Sportangebot für Berufsreiter/ Ausbilder von Springpferden. Zuschauer sind nicht zugelassen, auch Pferdebesitzer nicht, Abstands- und Hygieneregeln sind von den Teilnehmern und Organisatoren einzuhalten. Drei Wochen lang besprach sich der Springreiter mit den zuständigen Behörden im Landkreis Rostock, band den Bürgermeister seiner Gemeinde ein und legte das geforderte Hygienekonzept vor. 

Ab 18.00 Uhr am 7. Mai darf genannt werden. Auf das ursprüngliche Konzept über sechs Tage mit Jugend- und Amateurprüfungen verzichtete Wulschner. Acht Springpferdeprüfungen, sieben M-Springen und ein S-Springen, verteilt auf vier Turniertage umfasst das erste Turnier in Mecklenburg-Vorpommern. Zwei Abreiteplätze und der große Prüfungsplatz schaffen Raum für Abstand, pro Teilnehmer ist ein Pferdepfleger/-pflegerin erlaubt und nach der Prüfung darf es zügig und ohne Siegerehrungsrituale wieder nach Hause gehen, auch übliche Treffpunkte wie an einer Gastronomie wird es nicht geben.

Und bevor nun irgendjemand in empörte “Schnappatmung” gerät – das Konzept ist kein Affront gegen Nicht-Berufsreiter und Jugendliche, sondern nüchterne Abschätzung der Möglichkeiten. So wie beim Pilotprojekt am vergangenen Wochenende in Luhmühlen muss auch das Late-Entry in Groß Viegeln den “Stresstest” bei Gesundheits- und Ordungsamt bestehen und dafür setzt Wulschner auf kalkulierbare Faktoren. Dazu zählt die zahlenmäßige Begrenzung der Aktiven und der für die Organisation notwendige Personen. Aus den Erfahrungen dieses ersten Turniers lassen sich dann eben auch Argumente, Ideen und Möglichkeiten für den Amateursport ableiten und bis zu einem gewissen Grad auch für Reitschulen, deren Existenz teilweise am “seidenen Faden” hängt. Für die Berufsreiter geht es genauso um den Job, aber von wem wenn nicht ihnen muss man die Disziplin und Professionalität im Umgang mit neuen Regeln erwarten können? Martina Brüske

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