Lilli Plath Elfte im Junioren-Finale

(Leipzig) Lilli Plath (Wismar) hat im Finale des Junioren-Cups Platz elf in Leipzig belegt. Die Juniorin verpaßte das Stechen der Finalprüfung bei der Partner Pferd nur knapp wegen eines Springfehlers mit der zehn Jahre alten Holsteiner Stute Carina. Nur wenige Stunden später konnte ihr Vater, der Nationenpreisreiter André Plath aus Timmendorf, Platz vier im Finale des Partner Pferd Cups belegen. Plath wählte dafür sein Derbypferd AFP`s Cosmic Blue, das Paar blieb im Umlauf und Stechen fehlerfrei.

Familie Wulschner hat Neustadt (Dosse) fest im Blick

(Neustadt-Dosse) Holger Wulschner (Groß Viegeln) und Benjamin Wulschner (Bütow) wollen es wissen, Hergen Forkert (Bremen) auch und Andreas Knippling (Hennef) sowieso: Das CSI Neustadt-Dosse vom 10. – 14. Januar 2018 ist für Springreiter und -reiterinnen der erste internationale Termin im Sportkalender des WM-Jahres 2018. Insgesamt 20 internationale Prüfungen umfasst dieses erste sportliche Get-Together, dass seit dem Jahr 2000 immer wieder etliche Sportgrößen nach Brandenburg in die Graf von Lindenau-Halle lockt.

Janne Friederike Meyer-Zimmermann aus Hamburg ist die Top-Amazone, die die Bekanntschaft mit Halle und Publikum erneuert. Die 36-jährige feiert in Neustadt-Dosse übrigens Geburtstag und könnte sich selbst ein nettes Geschenk machen mit dem Großen Preis des Landes Brandenburg. Schon einmal – 2010 mit Chika`s Way – gewann die einstige Mannschafts-Weltmeisterin das Hauptereignis des CSI Neustadt-Dosse….

“Wiederholungstäter” Stevens kommt zurück

Schon mehrmals konnte Mario Stevens aus Molbergen in der Graf von Lindenau-Halle auftrumpfen: 2008 mit Mac Kinley und 2013 mit Corlanda, im Preis der Deutschen Kreditbank AG am Samstag gelang ihm sogar ein Hattrick mit drei Siegen in Folge (2012 – 2014). Stevens ist mit Holger Wulschner (Passin) gemeinsam Aktivensprecher der deutschen Springreiter – beide sind beim CSI Neustadt-Dosse auch 2018 wieder dabei.

Triumphe in den beiden Weltranglistenspringen des CSI in Neustadt an der Dosse gelangen dem Vater bereits, Benjamin Wulschner hat das alles noch vor, legte aber

2017 schon mal im Jump & Drive des Autohauses Füllgraf vor und ließ erkennen, dass er den väterlichen “Gasfuß” definitiv geerbt hat…

Aus allen Richtungen gen Neustadt

Aber nicht nur Reiterinnen und Reiter legen einige hundert Kilometer für das CSI Neustadt-Dosse zurück, auch Parcourschef und Richter haben eine weite Anreise. Aus Dänemark kommt der Foreign Judge, der ausländische Richter Nils Meincke, und der Belgier Gilbert Coolens ist als Steward in der Graf von Lindenau-Halle im Einsatz. Aus dem westfälischen Brakel reist Parcourschef Christian Wiegand über 350 Kilometer an, um für Pferde und Reiter aus rund 12 Nationen passende Parcours zu bauen. Wiegand trat die Nachfolge von Wolfgang Meyer an, der rund 15 Jahre lang für das passender Parcoursdesign in der Graf von Lindenau-Halle verantwortlich war. “Kiks”- so nennen die Kollegen und Reiter den Parcourschef – ist ein international hoch geschätzter Experte, der auf Vier-Sterne-Niveau baut.

Mittags geht es los…

Neustadt-Dosses Reitsportereignis beginnt am Mittwoch um 12.00 Uhr mit den Springpferdeprüfungen und eröffnet den deutschen Reitern damit die Chance, ihre ganz jungen Pferde unter Wettbewerbsbedingungen zu zeigen. Abends erfolgt dann der Vet-Check für die CSI-Pferde und am Freitag beginnt das internationale Prüfungsprogramm. Tickets für das CSI Neustadt-Dosse gibt es über das online-Bestellformuler unter www.csi-neustadt-dosse.de/kartenvorverkauf/ oder auch telefonisch unter (04126) 2701 oder via e-mail an info@csi-neustadt-dosse.de. Soweit der Vorrat reicht sind auch Karten an der Tageskasse der Graf von Lindenau-Halle zu beziehen.

Weiter Informationen finden Sie digital – zum Beispiel im Internet: www.csi-neustadt-dosse.de !
Oder bei Facebook: https://www.facebook.com/csi.neustadt.dosse !

Chacco-Blue Nr. 1 der WRL

Er ist die Nummer 1! Der Mecklenburger Hengst Chacco Blue von Chambertin aus der Contara von Contender ziert die Spitzenposition im aktuell veröffentlichten Ranking der World Brreding Association for Sporthorses (WBFSH). Der 1998 geboren Hengst aus der Zucht von Karl-Heinz Köpp (Groß Stieten) eroberte 2015 erstmals die Top-Ten der Springpferde-Vererber, war 2016 noch auf Rang acht und machte einen Riesensprung auf die Spitzenposition. Chacco-Blue, den Züchter Karl-Heinz Köpp zunächst Andrè Plath anvertraute, wurde bei den Bundeschampionaten von Paul Schockemöhle erworben. Der Hengst , der mit Alois Pollmann-Schweckhorst und Andreas Kreuzer im internationalen Sport brillierte, beeindruckte schon immer durch Kraft, Athletik, Vermögen, aber vor allem auch durch seine Technik. Diese gibt der 2012 an den Folgen einer Borreliose-Infektion gestorbene Hengst an seine Nachkommen weiter. 2017 war das Jahr der Chacco-Blue-Nachkommen, die in großer Zahl Spitzenplatzierungen sammelten. So trug aktuell u.a. die erst neun Jahre alte Chacco-Blue-Tochter Charmed zum Gesamtsieg von Markus Beerbaum im Finale der DKB-Riders Tour bei. Für die Mecklenburger Warmblutzucht ein riesiger Erfolg.

Mecklenburger Thieme in Leszno

Andre Thieme hat beim CSI-W im polnischen Leszno mit der sieben Jahre alten Stute Colestina Platz drei in der so genannten Kleinen Tour belegt. Colestina gehört dem Sportstall Thieme und zählt zu den Zukunftshoffnungen.  Das Paar blieb fehlerfrei in 76,23 Sekunden. Mit seinem Derbypferd Contadur startete Thieme auch in der Weltcup-Qualifikation der Gruppe D und belegte Platz neun nach einem Fehler.

Wulschner gewinnt in Herning

(Herning) Holger Wulschner hat mit Bsc Skipper beim CSI Herning in Dänemark das WRL-Springen am Samstag gewonnen. Der Profi aus Passin verwies Landsmann Sven Fehnl auf Platz zwei. Auch Christoph Lanske aus Weitenhagen, der am Wochenende zuvor noch in Gadebusch samstags triumphieren konnte, ist in Herning und landete mit Villi Lou im gleichen Springen auf dem 17. Rang.

Sieg im Großen Preis von Gadebusch für Westfalen

(Gadebusch) Mit einem sagenhaft schnell heraus gerittenen Sieg des Profis Thomas Holz aus Greven auf Can Do Light endete das 23. Hallenturnier des RFV Gadebusch. Fehlerfrei in etwas mehr als 30 Sekunden fegte Holz als zweiter Starter im zehnköpfigen Stechen durch den von Marco Hesse gebauten Parcours und setzte damit eine nicht einholbare Bestmarke. Heiko Schmidt versuchte es mit Chap, war aber langsamer, Andre Thieme mit Contadur, Inga Czwalina und Armata, Christoph Lanske mit Chaccos Girl – sie alle konnten die Marke nicht knacken. Und nicht jeder versuchte es, immerhin war Gadebusch das erste Hallenturnier in Mecklenburg-Vorpommern….

Für Thomas Holz war der Sieg der Abschluss eines hocherfolgreichen Wochenendes. Das durfte sich auch Carsten Titsch sagen. Der Springreiter von der RG Isernhagener Land gewann fünf Springprüfungen und mischte auch im Großen Preis erfolgreich mit in siner ersten S-Saison. Thomas Kleis, der in Gadebusch zuhause ist, gewann am Morgen mit Christian das Finale der Youngster-Tour, sein Schwager Philipp Makowei hingegen erwischte nicht das beste Wochenende, hatte allerdings beim Turnier ohnehin alle Hände voll zu tun. Turnierchef Dr. Lothar Makowei dankte allen Helfern und Sponsoren, insbesondere der Stadt Gadebusch, die den Großen Preis sponserte und deren Bürgermeister versprach das solange weiter zu tun, solange er Bürgermeister sei. „Wir ziehen hier alle an einem Strang, die vielen Helfer und Richter und Organisationseinheiten, sonst würden wir das gar nicht auf die Beine gestellt bekommen,“ so Makowei, „ich möchte allen dafür danken, für den wirklich tollen Einsatz.“

 

Lanske gewinnt große Tour, Titsch das Mächtigkeitsspringen

(Gadebusch) Christoph Lanske aus Weitenhagen hat mit der Stute Chaccos Girl die Springprüfung Kl. S mit Stechen beim 23. Hallenreitturnier Gadebusch gewonnen. Der Profi machte damit nicht nur sich mehr als eine Freude, sondern auch dem Züchter des Pferdes. Der heißt André Plath und feierte zudem am Samstag Geburtstag. Kurz zuvor strahlte eine junge Springreiterin über das ganze Gesicht. „Also, das ich mich für Leipzig qualifiziere, damit hab ich nun nicht gerechnet“, staunte Susann Schimmelpfenning, die im Junioren-Stilspringen Kl. M zwei Pferde an den Start brachte und mit Carri-Go den Eggersmann Junior Cup gewann. Nun kann sie sich in Ruhe Gedanken über die Vorbereitung auf das Finale im Januar machen….

Das traditionelle Mächtigkeitsspringen, das in diesem Jahr 13 Teilnehmer ansteuerten, hatte noch gar nicht begonnen, da gab es bereits einen emotionalen Höhepunkt. Quick Vainqueur und Questta Vittoria –  beides Leistungsträger im Sportstall Thomas Kleis wurden feierlich aus dem Sport verabschiedet. Der große Quick Vainqueur, der dreimal im Dutschen Spring-Derby mit Kleis platzert war und etliche Mächtigkeitsspringen gewann, wird bei seinem Züchter einen vergnügten Lebensabend verbringen, Questa Vittoria geht in die Zucht und steht bei Thomas Kleis.

Schlsspunkt des vierten Turniertages war die „Mächtigkeit“ und den Sieg in diesem Springen teilten sich am Ende Carsten Titsch aus Niedersachsen mit Oreal des Etains Z und Jan Peters mit Kokolores. Zuvor war die Mauer bis 2,05 Meter angewachsen. Für Titsch, der jetzt insgesamt fünf Springen gewinnen konnte, war es die Sb-Premiere. Und Sonderapplaus gab es für einen nur 1,63 Meter großen Schecken:  San Franzisko sprang, als wäre das nix. Erst bei der 2,05-Meter-Marke fiel ein Stück Mauer….

 

 

Christof Kauert trumpf auf

(Gadebusch) Das erste schwere Springen des 23. Hallenturniers in Gadebusch auf dem Zuchthof Makowei wurde zur Beute von Christof Kauert aus Schönebeck und seines schnellen Orplid. Kauert nahm dem lange Zeit führenden Westfalen Thomas Holz aus Greven PBM Catoki`s Son als viertletzter Starter im Ein-Sterne-S die Führung ab und gab sie auch nicht wieder her. Holz besah sich die Runde seines Kollegen und kommentierte knochentrocken: „Warum macht der so schnell? Wär doch gar nicht nötig gewesen….“

Die Prüfung war Qualifkation zum W. Seineke Partner Pferd Cup, also für das Finale der Serie beim Weltcupturnier in Leipzig. Der Sieger des Tages kam aus Niedersachsen nach Gadebusch. Carsten Titsch (Eicklingen) gewann mit Sentimento und mit Maccario zwei Prüfungen der Kl. M. Vor allem die Berufsreiter aus Mecklenburg-Vorpommern nutzten den dritten Turniertag, um ihre jüngeren Pferde in die Hallensaison zu bringen und die Routiniers erstmals durch Indoor-Parcours zu pilotieren. Philipp Makowei präsentierte Balouna Windana, genauso wie DM-Pferd Chelsea und Chibas Regal, Thomas Kleis zeigte Fortune und auch Andre Thieme brachte sein Derbypferd Contadur an den Start. Höhepunkt des Samstags wird am Abend ab 19.00 Uhr das Mächtigkeitsspringen in Gadebusch sein.

 

 

Doppelerfolge für Harald Heiden und Christoph Maack

(Gadebusch) Der letzte Sieger des Tages beim 23. Hallenturnier des RFV Gadebusch und des Zuchthofes Makowei heißt Harald Heiden und kommt aus Rehna. Heiden zählt zur Generation Ü40, die in Mecklenburg-Vorpommern nicht nur eigene Landesmeisterschaften hat, sonden auch eigens ausgeschriebene Prüfung. Als erster und letzter Starter im A-Springen eroberte der Springreiter Platz eins mit Ladina und Platzt zwei mit Quinto H für sich. Steffen Kalugin (Göhren) wurde mit dem schnellsten Vier-Fehler-Ritt auf Cookie Dritter.

Mächtig aufgeholt im NWM-Cup hat Christoph Maack. Der Junior aus Kirch Mummendorf wurde im M-Springen, das zur Wertung des Cups zählt, Sieger mit Derbys Dream nach einer traumhaft sicher gerittenen Runde und belegte außderdem Platz drei mit der erst sechs Jahre alten Van Helsings Girl. Dazwischen schob sich am Donnerstag noch „Hausherr“ Philipp Makowei mit Stalypsos Billy Jean M. Das setzte Juliane Weihs (Grevesmühlen) unter Zugzwang. Die Springreiterin führt in der Cup-Wertung und wurde in Gadebusch Fünfte mit Verlano.

Ab Freitag wird es höher und breiter in der Halle des Zuchthofes Makowei. Gleich morgens steht eine M-Springen mit über 100 Startern auf dem Programm, abends geht es in das erste S-Springen des langen Turnierwochenendes.

 

 

Sir Mecklenburg mit Tagesbestnote – mit Video!

(Gadebusch) Die Hallensaison im Norden wird in dieser Woche in Gadebusch eröffnet. Fünf Tage lang steht Pferdesport pur im Mittelpunkt auf dem Zuchthof Makowei bei 23. Hallenturnier und als erste zeigten die Nachwuchspferde, das jetzt alles wieder etwas schneller und enger wird. Mit Springpferdeprüfungen begann das Indoor-Event. Der smarte und elegente dunkle Hengst Sir Mecklenburg holte dabei die Tageshöchstnote. Mit einer 9,0 wurde die Runde von Heiko Schmidt mit dem Cellestial-Enkel Sir Mecklenburg belohnt. Der Hengst des aldrip TEAM-Reiters Schmidt befindet sich auch im Besitz der Hengststation und belegte die herausragende Vererbungsqualität seines Großvaters. Und nicht nur Schmidt schaute zufrieden drein.

Auch Loreen Schreiter, Andre Thieme und Christoph Lanske hatten allerbeste Gründe dafür. Loreen Schreiter, die am ersten Turniertag Geburtstag feiern konnte, schenkkte sich selbst mit dem Schimmel Chrlie Sheen, den sie auch bei den Hallen-Kreismeisterschaften in Gadebusch vorstellte mit einer 8,6 den Sieg in der ersten Abteilung der Springpferdeprüfung Kl. L. „Ich habe ihn direkt vom Züchter und dies ist seine erste richtige Saison“, so die Reiterin, „er ist stark, es war anfangs nicht einfach mit ihm und er ist viel Dressur gegangen, aber jetzt kommt er wirklich. Er ist ein tolles Pferd.“

Mit der Note 8,5 gewann Andre Thieme mit dem Jungtalent King Kastano die zweite Abteilung der Prüfung. Den Schlußpunkt unter dem ersten Turniertag setzte Christoph Lanske aus Weitenhagen mit Obora`s Silver (8,5) in der Springpferdeprüfung Kl. M*. Der Profi verdrängte Loreen Schreiter mit Charlie Sheen in dieser Prüfung auf Platz zwei. Gadebuschs Hallenturnier geht bis Sonntag und jeden Tag wird es etwas höher, weiter und breiter im Parcours. Mecklenburger Pferde ermöglicht beim ersten Hallenevent den Videodienst.